„… dass der Himmel uns auf den Kopf fällt!“

K.C. Houseman gilt als ebenso verrückt wie der Ex-Astronaut Brian Harper. Kein Wunder, dass die beiden ein gutes Team abgeben – als dritte Säule ihres Trio Infernale finden sie die NASA-Offizierin Jo Fowler.

Der Astronaut Brian Harper erlebt bei einem All-Aufenthalt etwas so Seltsames und Beängstigendes, dass die NASA ihn – als er die Wahrheit erzählt – seiner Würden beraubt, auf die Straße setzt und er sogar seine Familie verliert. Er ist auf sich gestellt und kann nicht mehr in sein altes Leben zurück, loslassen kann er nach dem Vorfall aber genauso wenig. Selbst seine Kollegin Jo Fowler glaubt ihm nicht und der dritte Astronaut wurde bei dem Vorfall getötet. Einige Jahre tritt das Phänomen wieder auf – und wird dank moderner Technologie aufgezeichnet. Sogar Nerds wie K.C. Houseman finden es heraus. Es gibt keine Möglichkeit, es zu leugnen – zumal das Phänomen dafür sorgt, dass der Mond seine Umlaufbahn ändert und auf die Erde zukommt. Der Weltuntergang steht an und der wird gewaltig! Während alle in Panikmodus verfallen, sind es allein der Exzentriker K.C., Brian und Jo, die etwas gegen die Zerstörung der Erde unternehmen möchten …

Auftakt: Sympathie

Es ist ein typischer und gleichzeitig ein atypischer Katastrophenfilm. Das Trio indes ist sehr sympathisch zusammengestellt und konzipiert: Jo Fowler ist eine sehr nachdrückliche Stimme der Vernunft, ohne zu idealistisch zu wirken. K.C. ist der Nerd, der ausgegrenzt wird, aber unerschütterlich positiv bleibt, dafür muss man ihn einfach mögen. Und der designierte Held ist fit im Kopf, gibt Fehler zu und macht auch mal den Chefsessel frei, wenn er dafür just nicht geeignet scheint. Allein diese Kombination trägt den Film über sehr lange Zeit.

Im Weiteren: Gemischte Gefühle

Frei von Logiklücken ist der Film allerdings nicht und irgendwann macht das den Zuschauer:innen doch zu schaffen. Denn wenn der Mond durch dieses Wesen schon okkupiert wurde, warum ist es nie auf die Welt herabgeflogen und hat dort seine Mission ausgeführt? Wie soll es weitergehen, wenn dieses Wesen nicht das einzige seiner Art war? Wie soll sichergestellt werden, dass wir als Menschheit uns nicht wieder genau in diese Situation manövrieren? Dazu kommen diverse klischeehafte Plots, die entsprechend wenig überraschen und die Neugier auf das Ende etwas dämpfen.

Das Fazit

Es ist ein nettes Spektakel, das Tropes wie „Nerds werden Helden“, „Der Fall und Wiederaufstieg des ersten Heldens“ und mehr bedient. Kein Film, der den eigenen Horizont erweitert und fachlich viel zu bieten hat, aber durch die Hintergrundgeschichte durchaus entspannte und nette Unterhaltung bietet.

MOONFALL
Seit dem 27. Mai 2022 als DVD, Blu-ray, 4K UHD Blu-ray und digital im Vertrieb der Ascot Elite erhältlich

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