Eine kalte Erfrischung zuhause kreieren

Zitronensorbet (vorne) und Eierlikör-Eis. Beides ein Traum und nie zu süß.

Eis-Fans aufgepasst: Eisdiele zuhause!
Jeder hat bestimmt schon mal ausprobiert Eis selbst zu machen – doch nie ist das Ergebnis so, wie man es aus der Eisdiele kennt. Wer nun nicht bis zum Ende seiner oder ihrer Tage Fruchtzwerge-Eis machen möchte oder sich mit pürierten, gefrorenen Früchten aus dem Thermomix abspeisen lassen will, der sollte sich dieses Buch kaufen.

Auch wenn der Titel etwas großspurig klingt, so muss sich das, was auf knapp 320 Seiten abgebildet und beschrieben ist zumindest nicht verstecken. Es gibt insgesamt 109 Eisrezepte, die nochmals unterschiedlich aufgegliedert sind – je nachdem welches Grundrezept die Basis zur jeweiligen Sorte bildet.

Neben den sehr wichtigen Rezepten gibt auch noch etwas Hintergrundwissen zur Warenkunde, Eisgeschichte und Eisherstellung.

Blueberry-Cheesecake-Eis mit Keksstückchen – ein Traum!

Da wir eben schon bei den Grundrezepten waren:
In der Kapitelübersicht sind 12 Grundrezepte genannt – sei es nun Milch-Sahne-Eis ohne Ei, Veganes Eis oder Sorbet – mit dieser Basis lässt sich viel machen. Wer sich nun denkt: „Was hat Ei mit Eis zu tun?“; Eigelb wird als Bindemittel verwendet; in den Varianten ohne Ei kommt Johannisbrotkernmehl zum Einsatz. Wer also etwas Erfahrung sammelt, der kann bald aus den Grundrezepten seine eigenen Eiskreationen herstellen. Das hilft einem nicht nur über den Winter, wenn die Eisdielen geschlossen haben. Man kann auch Freunden imponieren, wenn man als Nachspeise selbstgemachtes Eis mitbringt. Und es schmeckt wirklich gut.

Bisher ausprobiert wurden:

  • Blueberry-Cheesecake-Eis: Das kam bisher sehr gut bei allen Testern an, da es wirklich sehr an Käsekuchen erinnert.
  • Kaffee-Eis: Schmeckt wie Eiskaffee!

    Kaffee-Eis. Kein Aufwand dahinter, aber unglaublich lecker. Perfekt für Kaffee-Junkies im Sommer

  • Zitronensorbet: Noch nie so ein gutes, fruchtiges und kaum süßes Zitroneneis gegessen.
  • Und weitere von denen leider kein Foto mehr gemacht werden konnte.

Sehr cool ist auch, dass am Ende des Buches noch Frozen Desserts vorgestellt werden, die praktisch backen und Eis machen verbinden. Kommt bestimmt auch richtig gut auf Kindergeburtstagen als Nachspeise an. J

Eine Kleinigkeit gibt es noch zu bedenken: Es wird nicht für jede Eissorte eine Eismaschine benötigt (zum Beispiel bei einer Granita und bei Parfaits), jedoch erleichtert es die Herstellung ungemein.

Die Eis-Bibel. Yüksel Saier.
Christian Verlag. 39,99 Euro.

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