Professionelle Retter der Galaxie

Der Star-Lord/ Quill treibt wieder sein Unwesen in den Unweiten der Galaxie! Zusammen mit Rocket, Groot, Gamora, und Drax reist er durch die Sternenmeere und verrichtet Auftragsarbeiten.

Rocket und Groot dürfen auf keinen Fall fehlen! Bild: Marvel

Bei einem besonders sensiblen Auftrag stiehlt Rocket wichtige Batterien und zieht damit den Zorn einer goldenen Armee auf sich. Kurz bevor sie von den äußerst effektive, weil genmutierten Streitkräften vernichtet werden, werden sie von einem unbekannten Mann gerettet – Rocket tauft ihn den One-Inch-Man. Wie sich jedoch herausstellt, ist sein echter Name „Ego“, er ist ein göttliches Wesen, hat seinen eigenen Planeten und ist auch noch der Vater von Quill. Selbstredend ist es kein Zufall, dass er auf der Suche nach seinem Sohn war, denn er hat es satt, die Ewigkeit alleine zu durchleben. Jetzt gibt er den Anschein, als würde er gerne mit Quill die Galaxie mit Leben füllen. Aber ist das wirklich alles, was er für Quill und sich plant?

Die Kritik

Academicworld.net hatte das sagenhafte Glück, direkt bei einem der Darsteller nachzufragen, woher er seine Motivation bezogen hat, um bei dem Film mitzuwirken:

Guardians of the Galaxy 2 ist einfach ein Film, der Spaß macht – und am besten in der Gesellschaft von Freunden genossen wird. Der Witz ist mal intelligent, mal platt, mal charmant und mal brachial. Die Charaktere sind einzigartig, sympathisch und einfach zum adoptieren. Ein großes Fettnäpfchenen wird dabei gleich mal vermieden: Dass Quill sich von seinem Vater einlullen lässt. Von Anfang an misstraut er ihm ein bisschen mehr, als es Ego gefällt. Gut, dass hinter seinen Absichten keine Familienzusammenführung steht, wenn er im wahrsten Sinne des Wortes „Ego“ heißt, ist natürlich auch klar. Insofern bietet der Film inhaltlich wenige Überraschungen, aber umso mehr schöne Momente mit dieser sehr ungewöhnlichen Familienkosntellation. Traurige Augenblicke gibt es auch, denn wer bei der Beerdigung am Ende (Name wird natürlich nicht gespoilert) nicht weint, der kann mit seinen Emotionen wahrscheinlich auch so recht wenig anfangen.

Der wichtige Baustein für das Cinematic Universe von Marvel ist natürlich die Lösung, warum Quill damals mit etwas Unterstützung einen Infinity-Stone halten konnte, ohne zu sterben. Die Fortsetzung wird ebenfalls direkt angekündigt – der neue Endfeind dürfte „Adam“ heißen und wird nur kreiert, weil der kleine Rocket seine Finger nicht bei sich halten kann …

Zur Technik muss man wenig sagen, da weiß Marvel mittlerweile einfach, wie man die Dinge gut umsetzt – nichts zu bemängeln, aber auch gar nichts.

Super amüsante Unterhaltung, die man sich getrost mehrfach zuführen kann, weil sie einfach Spaß macht und auch moralisch nicht ganz ohne ist – aber das hat euch ja Groot schon verraten.

Bettina Riedel (academicworld.net)

GUARDIANS OF THE GALAXY 2

Ab dem 7. September auf BluRay, DVD und digital im Vertrieb von Marvel Deutschland fürs Heimkino erhältlich.

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