Hostelaufenthalte – ein kleiner Knigge

Hostels sind in der Regel entspannte und gesellige Orte, wo man unkompliziert und günstig übernachten kann. Dank Gemeinschaftsküchen, gemütlicher Lounges, Dachterassen und anderer gemeinsamen Aufenthaltsräume ist es nicht schwer, mit den anderen Gästen ins Gespräch zu kommen. Doch damit aus den neuen Bekanntschaften auch tatsächlich Freunde statt Feinde werden, gilt es bei Hostelaufenthalten einige einfache Regeln zu beachten.

Lounge im Equity Point Hostel New York: Startpunkt für einen Biss in den “Großen Apfel”

Das Online-Buchungsportal HostelBookers.de, Spezialist für günstige Hostels und Hotels weltweit, hat Euch die fünf wichtigsten Grundsätze zusammengestellt.

1. Heilige die Nachtruhe deiner Zimmergenossen!

Mit nervtötendem Plastiktüten-Geraschel um sechs Uhr morgens macht man sich wenig Freunde. Wenn du früh abreisen musst, packe am besten schon am Vorabend deine Siebensachen und lege das Nötigste bereit. Dasselbe gilt für Feierwütige, die erst zu später (oder früher) Stunde in den Schlafsaal platzen. Mitten in der Nacht knipst man nicht mehr das Licht an und reißt die schon Schlafenden auch nicht mit lauten Erlebnisberichten aus ihren süßen Träumen.

2. Hostels sind kein Selbstbedienungsladen

Nur weil du dir einen Schlafsaal mit anderen Reisenden teilst, heißt das noch lange nicht, dass ihr eine Gütergemeinschaft bildet. Am besten machst du grundsätzlich einen großen Bogen um fremdes Gepäck und fremde Kühlschrankfächer. Solltest du doch einmal erschrocken feststellen, dass deine Sonnencreme leer ist, und du dich ohne auf keinen Fall nach draußen wagen willst – die meisten Backpacker kennen ähnliche Notsituationen und teilen bereitwillig, wenn man vorher fragt. Auch bei den öffentlichen Ressourcen des Hostels ist Zurückhaltung angesagt: Blockiere nicht stundenlang den einzigen PC des Hauses und stopfe dir auch nicht die Taschen mit Brötchen vom Frühstücksbuffet voll.

3. Cleanliness is next to Godliness

…sagt man so schön auf Englisch. Deswegen: ein Mindestmaß an Hygiene sollte selbstverständlich sein. Das gilt sowohl für die persönliche Körperhygiene als auch für das Sauberhalten von Küche und Bad. Hinterlasse alle Örtlichkeiten so, wie du sie vorfinden möchtest. Da die Duschen umsonst sind, gibt es keine Ausrede, sie nicht täglich zu benutzen. Stundenlanges Duschen zur morgendlichen Rushhour, während sich die Warteschlange auf dem Flur staut, trägt dir allerdings auch keine Sympathiepunkte ein.

4. Absolutes No-Go: Sex im Dorm

Für alle, die nicht mit einem gesunden Schamgefühl gesegnet sind, sei hier noch einmal in aller Deutlichkeit festgehalten: Mehrbettzimmer sind kein Ort für leidenschaftliche Liebesnächte. Niemand möchte unter, neben oder gegenüber einem verdächtig quietschenden Bett schlafen. Und ja, man kann euch hören! Wer seine Lust nicht mehr zügeln kann, muss wohl oder übel in ein Privatzimmer investieren.

5. Entspannt bleiben!

Bei jedem Backpacker ticken die Uhren anders: Während die einen sich bis zum Morgengrauen durch die heißesten Clubs der Stadt feiern, wollen die anderen früh und ausgeschlafen aufstehen, um ihr ambitioniertes Kulturprogramm abzuarbeiten. Gewöhne dich einfach daran, dass nicht jeder nach deinen Rhythmus lebt, und halte für den Notfall ein Päckchen Ohropax bereit. Wenn dir jemand auf den Schlips tritt, weise ihn freundlich darauf hin und versuche Unstimmigkeiten besonnen zu klären. Böse Absicht steht selten hinter dem Vorfall, denn schließlich wollen alle im Hostel dasselbe: eine gute Zeit haben.

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