Der ewige Krieger

Riddick ist wieder da! Oder immer noch. Denn tot zu kriegen ist der Charakter ja mal so gar nicht. Gut anzusehen irgendwie auch. Daraus lässt sich ein Film machen! Oder?

Einfach nicht tot zu kriegen - Riddick.
Einfach nicht tot zu kriegen – Riddick.

Riddick ist ein Anti-Held. Kaum hat er die Necromonger besiegt und ist deren Herrscher, verfällt er in alte Verhaltensmuster: Er will bitteschön in Ruhe gelassen werden und das am besten daheim auf seinen Heimatplaneten. Doch leider haben die Necromonger eine ganz wichtige Regel: Was man tötet, darf man behalten. Wenn der Herrscher also schon abdanken möchte, kann man ihn ja auch gleich töten? Die hinterhältige Attacke folgt prompt und so kommt es, dass er totgeglaubt auf einem Wüstenplaneten aufwacht, der natürlich nicht sein Heimatplanet ist.

Auf besagtem Stückchen All lebt allerlei Getier und Riddick fühlt es – etwas Großes und Böses bahnt sich da an. Genauer gesagt: Sein inneres Tier spürt das. Grund genug, um in einer verlassenen Raumstation den Notfallmelder zu aktivieren und damit zwei Schiffe anzulocken – eines davon würde ihm für die Flucht ja reichen. Dumm nur, dass die Besatzungen nicht nur miteinander um ihn rivalisieren – die eine gehört zu einem Kopfgeldjäger, der Riddicks Haupt gerne in einer Box hätte. Das etwas andere Weltraumsouvenir eben, kein Grund zur Sorge für unseren Helden, der sich lieber darum kümmert, so schnell wie möglich dem feindlichen Planeten mit der nahenden Bedrohung zu entfliehen.

Der ewige Krieger.
Der ewige Krieger.


Die Kritik

Ganz ehrlich: Ein bisschen viel mehr Inhalt hätte die Story sehr gut vertragen können. Im Prinzip haben wir einen verweichlichten Kämpfer, der gerne wieder etwas härter wäre. Dabei hilft ihm die feindliche Natur des Planeten. Dann wäre da eine Blondine als einzige weibliche Besetzung, die natürlich total tough ist, aber pinken Nagellack auf den Fußnägeln spazieren trägt & Riddick verfällt. Nicht, dass wir spaßige Szenen mit den beiden zu sehen bekommen würden.

Gleich zwei Crews machen Jagd auf Riddick.
Gleich zwei Crews machen Jagd auf Riddick.

Schauplatz ist immer wieder  die gleiche Wüstenoptik, dass Riddick immer überlebt wissen wir auch und dass er das Mädchen kriegt erst recht. Die bedrohlichen Monster werden auch gleich zu Anfang des Filmes gezeigt, von daher gibt es auch hier keinen Überraschungseffekt. Einzige Veränderung: Riddick ist bereit, für andere zu sterben und muss ausnahmsweise gerettet werden. Das dauert dann 5 Minuten und belebt die Spannungskurve auch nicht mehr wirklich.

Das Fazit

Riddick 1 & 2 waren wesentlich unterhaltsamer, Nummer 3 gestaltet sich äußerst zäh und am Ende fragt man sich, was das alles eigentlich sollte.

Bettina Riedel (academicworld.net) 

Riddick – Überleben ist seine Rache

Darsteller: Vin Diesel. ‘nuff said.
Regie: David Twohy
Im Verkauf der Universum Film.

Ab dem 14. Februar 2014 als Extended Cut auf DVD und BluRay im Handel

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