Unternehmen als externer Berater betreuen

Der Begriff “Consulting” hat sich zu einem neuen Modewort gemausert, welches in vielen Branchen wie selbstverständlich in den Sprachgebrauch übergegangen ist. Dahinter verbirgt sich die Ausgliederung bestimmter Tätigkeiten innerhalb eines Unternehmens zu externen Dienstleistern, was in der Tat zu einer Alltagserscheinung geworden ist. Damit verbunden ist in der Regel das Ziel, sich als Firma mehr auf das eigenen Kerngeschäft konzentrieren zu können und Randaufgaben, die anfallen, an Experten mit entsprechendem Know-how auszugliedern.

Wer sich selbst nicht als Gewohnheitstier sieht, sondern ständig “Hunger auf Neues” hat, der ist als externer Berater für Unternehmen sicherlich gut eingesetzt. Und das Geld stimmt auch.

Consulting gibt es dabei in ganz unterschiedlichen Bereichen. Für viele Akademiker ist der externe Berater auch ein Berufsbild, welches sehr gerne angestrebt wird. Bietet diese Tätigkeit doch in der Regel die Option, sich immer wieder mit neuen Aufgaben zu befassen oder auch regelmäßig in den Genuss eines anderen Arbeitsumfelds zu kommen. Wer sich selbst nicht als Gewohnheitstier sieht, sondern ständig “Hunger auf Neues” hat, der ist als externer Berater für Unternehmen sicherlich gut eingesetzt.

Hier nun einige Beispiele für typische Aufgaben, die durch Unternehmen gerne und oft ausgegliedert werden:

IT-Consulting

In der heutigen Zeit verfügen die meisten Unternehmen über eine ausgewachsene IT-Infrastruktur, die auch regelmäßig einen nicht unerheblichen Wartungs- sowie Erneuerungsaufwand mit sich bringt. Mitunter ist das Ganze auch relativ Personal-Intensiv, doch es fehlt in vielen Fällen an der Bereitschaft, spezialisierte Fachkräfte einzustellen, da es nicht zum eigentlichen Kerngeschäft gehört, sich intensiv mit IT-Aufgaben zu befassen oder auch, weil die Aufgaben nicht in der Regelmäßigkeit anfallen, dass eine oder mehrere feste Arbeitskräfte regelmäßig etwas zu tun hätten.

Hier ist dann der externe Berater die ideale Lösung, die immer dann zum Einsatz kommen kann, wenn die internen Ressourcen nicht ausreichen. Dem entsprechend haben IT-Consulting-Firmen inzwischen einen festen Platz in der Wirtschaft und etablieren sich immer weiter mehr am Markt. Für Unternehmer ist das Gefühl sehr angenehm, eine fest definierte Aufgabe einfach pauschal nach Außen (gegen Rechnung) abgeben zu können, anstatt sich dafür die feste Verpflichtung auferlegen zu müssen, langfristig Personal einzustellen.

Die ausgegliederte Rechtsabteilung

Ähnlich wie im Bereich IT stellt es sich zum Teil auch in Sachen rechtliches Know-how dar. Konzerne oder große mittelständische Betriebe verfügen oftmals über eigene Rechtsabteilungen, da diese regelmäßig und geplant eine Menge an Aufgaben zu bewältigen haben.

In Betrieben etwas kleinerer Kategorie sieht dies jedoch schon etwas anders aus: Hier kann es mitunter vorkommen, dass der Rückgriff auf Rechts-Spezialisten erst dann notwendig erscheint, wenn ein akutes juristisches Problem mit einem Kunden, Mitarbeitern oder Geschäftspartnern auftritt. Auch zum Beispiel das aufsetzen neuer Musterverträge kommt vielleicht nicht alle Tage vor und so hätte ein festeingestellter Jurist im Unternehmen einfach nicht immer etwas zu tun.

Auch hier stellt sich dann natürlich die Frage nach einer ausgegliederten Rechtsabteilung, bzw. externen Experten, wie etwa die Kanzlei hba, zu deren Schwerpunkten unter anderem Arbeitsrechts, Steuerrecht sowie das öffentliche Wirtschaftsrecht zählen, die man immer dann zurate ziehen kann, wenn das entsprechende Know-How gerade gefragt und nicht intern vorhanden ist. So erhalten Unternehmen auch ohne eigene Rechtsabteilung, den juristischen Support, der in vielen Situationen gefragt ist, ohne dafür eigene Spezialisten beschäftigen zu müssen.

Verschiedene Services

Natürlich werden neben IT & Jura auch noch viele weitere Aufgaben in Unternehmern an externe Experten ausgegliedert. Typische Bereiche wären hier etwa:

– Marketing / Werbung

– Telefondienst

– Security

– Steuerliche Angelegenheiten

Ob und was sinnvollerweise konkret ausgegliedert werden sollte, lässt sich jedoch nicht verallgemeinern und hängt immer von der konkreten Ausgangssituation sowie den Rahmenbedingungen ab. Klar ist dabei nur, dass der Beruf eines externen Beraters, egal in welchem Bereich, eine Menge an Abwechslung und Vielseitig mit sich bringt, weswegen oft schon im Verlauf eines Studiums auf dieses potenzielle Einsatzgebiet hingearbeitet wird.


Stand: Frühjahr 2015

Share.