Praktikanten bei KPMG berichten

Ein Praktikum gewährt einen ersten Einblick in ein Unternehmen und zeigt, ob man sich dort zukünftig wohlfühlen könnte. Bei KPMG schafft das Nachwuchsförderpro­gramm highQ die Chance auch nach seinem Praktikum noch Kontakt zum Unterneh­men zu halten und so einen leichteren Berufseinstieg zu schaffen. Uns haben fünf Praktikanten aus den unterschiedlichen Unternehmensbereichen berichtet, was die Arbeit dort spannend macht. Hier geht es zum ersten Teil. 

Michael Amroudi – Consulting (Lighthouse)

Du hast ein Praktikum im Consulting – Lighthouse absolviert. Was darf man sich darunter vorstellen?
Der Bereich Lighthouse konzentriert sich auf innovative und technologiegetriebene Lösungen für unsere Mandanten. Unsere Beratung reicht von der Konzeptionierung, über das Anforderungsmanage­ment, bis hin zur Implementierung. Egal ob AI, Chatbots, Blockchain oder Low Code Development – ich konnte viele Technologiethemen kennenlernen. Allgemein befasst sich das Lighthouse in München mit der frühzeitigen Trenderkennung in verschiedensten Industrien. So können lösungsorientierte Use Cases generiert werden. Außerdem ist es so möglich Handlungsempfehlungen an Unternehmen weiterzugeben, um ihre Profitabilität langfristig zu sichern.

Was genau hast du während des Praktikums gemacht und welchen Einblick in die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen hast du gewonnen? Welche Tätigkeiten genau machen die Arbeit im Consulting – Lighthouse aus?
Eine ausreichend kurze Reaktionszeit auf die Schnelllebigkeit von Prozessen können momentan die wenigsten Unternehmen gewährleisten. Die Geschwindigkeit, mit der sich die Wirtschaftswelt aktuell verändert, ist eine riesige Herausforderung. An dieser Problematik setzt das Low Code Development ­­– der Kerninhalt meines Praktikums, an. Durch Low Code Plattformen ist es für Unternehmen möglich, in kürzester Zeit neue Prozesse zu modellieren und dazugehörige Tools zu entwickeln. Dazu benötigt man nicht einmal Programmierkenntnisse, da neue Tools über ein baukastenähn­liches Prinzip aus bereits entwickelten Modulen zusammengestellt werden können. Ich habe so mehrere Konzepte zur Optimierung eines Ticketsystems und Prototypen erstellt. An diesem Projekt habe ich von Tag eins an gearbeitet. Mir hat vor allem die Diversität im Team geholfen, mich schnell einzugewöhnen. So bekam ich Antworten auf betriebswirtschaftliche aber auch auf mathematische oder informationstechnische Fragen. Zu den Aufgaben gehörte es beispielsweise Programmierer zu koordinieren, Programmfehler zu beheben oder Tools zu integrieren. Hier ist für jeden etwas dabei.

Was für ein Typ muss man deiner Meinung nach sein, um im Consulting – Lighthouse gerne und erfolgreich zu arbeiten?
Für die Arbeit in dem Bereich sollte man strukturiert arbeiten können. Hypothesen müssen aufgestellt und durch Daten evaluiert werden. Ich hatte die Chance, viel dazuzulernen und Erfahrungen zu sammeln. Dazu ist es aber wichtig offen zu sein, Spaß an der Thematik zu haben und Fragen zu stellen. Man sollte sich über aktuelle Trends der Digitalisierung informieren und mit den Kollegen austauschen. Nur so konnten wir mit- und voneinander lernen. Ein informations­technischer Hintergrund erleichtert die Arbeit, ist aber nicht zwingend notwendig.


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Victoria Kley – Audit Corporate

Du hast ein Praktikum im Fachbereich Audit Corporate absolviert. Was darf man sich darunter vorstellen?
Man ist viel unterwegs und prüft an verschiedenen Mandantenstandorten deren Jahresabschluss. Zur Prüfung gehören beispielsweise Prozessauf­nahmen, Tests von Kontrollen und diverse andere Prüfungs­handlungen. Wir mussten im Wesentlichen Detektiv spielen und den Abschluss auf Fehler überprüfen. Der Jahresabschluss soll am Ende aufschlussreich sein und dem Kapitalmarkt, Investoren und Stakeholdern verlässliche Informationen vermitteln.

Was genau hast du während des Praktikums gemacht und welchen Einblick in die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen hast du gewonnen? Welche Tätigkeiten genau machen die Arbeit im Bereich Audit Corporate aus?
Ich war von Anfang an ein vollwertiges Mitglied des Prüfungsteams. Deshalb konnte ich auch ab Tag eins viel Verantwortung übernehmen. Ich führte Interviews mit dem Mandanten, um die Ist-Prozesse zu beschreiben und zu analysieren und daraus Schwachstellen zu identifizieren. Daneben konnte ich durch analytische Prüfungshandlungen herausfinden, ob sich beispielsweise der Umsatz und der Materialaufwand plausibel zueinander entwickelt haben. Für mich war es besonders interessant zu sehen, welchen Einfluss die Digitalisierung auf die Arbeit in meinem Team hat. Im Zuge der Digitalisierung der Abschlussprüfung, beispielsweise durch KPMG Clara, haben sich nicht nur die Prozesse, sondern auch die Aufgaben des Teams verändert. Ich beschäftige mich viel mit IT-Tools, da durch diese eine größere Planungssicherheit geschaffen werden kann. Das Ziel in unserem Bereich ist, am Ende einer Jahresabschlussprüfung ein Testat zu erstellen. Das kann man aber nur als Team gemeinsam schaffen. Deshalb wäre es schwer ohne meine Kolleginnen und Kollegen zu arbeiten, mit denen man auch kurz vor einer Deadline noch lachen kann.

Was für ein Typ muss man deiner Meinung nach sein, um im Audit Corporate gerne und erfolgreich zu arbeiten?
Besonders durch den engen Kontakt zu Mandanten ist Verantwortung und Eigenständigkeit gefragt. Man hat mit vielen verschiedenen Personen zu tun und sollte dementsprechend kommunikativ und aufgeschlossen sein. Außerdem steht Teamarbeit an oberster Stelle. Insgesamt sollte man bereit sein, sich ständig neuen Herausforderungen und Aufgaben zu stellen.

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