Zakka, Zakka

Am liebsten näht der Kreative, was er brauchen kann. Nicht umsonst wird der japanische „Zakka“- Stil und Nähbegeisterten immer beliebter. Dieses Buch zeigt, wie es geht.

Der japanische Begriff „Zakka“ bedeutet so viel wie „viele Dinge“. Im Fall dieses Nähbuchs sind dabei 24 unterschiedliche, alltägliche Gegenstände aus Stoffresten, meist Leinen, gemeint: Vom praktischen, bedruckten Nähbeutel, über Stoffkisten, Patchwork-Decken, Taschen bis hin zum dekorativen Bucheinmerker und vieles mehr.

Mittels selbst gestalteter Stempel können die robusten Stoffe zudem individuell gestaltet werden, was den Gegenständen eine ganz eigene, persönliche Note verleiht. Die Projekte sind unterschiedlich schwierig, sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene Näher finden interessante Anregungen. Die Anleitungen sind verständlich erklärt und werden durch Zeichnungen zusätzlich veranschaulicht.

Geübte Näher werden allerding leider nur wenig finden, das sie nicht schon kennen, denn nur wenige der Projektesind tatsächlich völlig neuartig. Auch ist das Buch mit einem Preis von 16,99 Euro nicht ganz günstig.

Das Besondere an den Projekten ist allerdings, dass die Ideen von unterschiedlichen, kreativen Frauen auf der ganzen Welt stammen. Dass diese zudem kurz bei den jeweiligen Projekten vorgestellt werden, ist eine schöne Idee. So hat man auch die Möglichkeit, die Webseiten der Näherinnen zu besuchen und Kontakt aufzunehmen, um sich noch weiter auszutauschen.

MTS, academicworld

Rashida Coleman-Hale. Nähen im Zakka-Stil: 24 Projekte von Künstlerinnen aus aller Welt.
Knaur. 16,99 Euro.

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