TrickBonen München

Das „TrickBonen“ existiert seit 2005 im Programm der ZHS München und ist einmalig im süddeutschen Raum. Mit einem Trickbone-Brett an den Füßen kann man auf einem großen (Wettkampf-) Trampolin verschiedene Tricks üben bzw. lernen, welche man analog aus verschiedenen Boardsportarten wie Snowboarden oder Wakeboarden kennt.

Es gibt beim TrickBonen an der ZHS München zwei verschiedene Kurse, einen Anfänger-Kurs, in dem die erforderlichen Basics vermittelt werden und ein sicheres Gefühl auf dem Trampolin erreicht werden soll, sowie einen Kurs für Fortgeschrittene, welcher für alle vorgesehen ist, die bereits seit mehreren Semestern dabei sind bzw. bereits sicher das Springen auf dem Trampolin beherrschen und individuelle Tricks üben wollen. Keine Sportart ist ohne Risiken, daher steht Sicherheit an oberster Stelle: Beim Aufbau werden die Geräte rundherum mit Weichbodenmatten gesichert und die Regeln und Hinweise des Kursleiters geben zusätzlich den Rahmen vor. So kann jeder individuell seine eigenen Grenzen bestimmen und sicher trainieren.Die Tricks, welche man üben und lernen kann sind nahezu grenzenlos: Angefangen beim einfachen Grab bis hin zu inverted 900 Grad Drehungen, Flips und Spins ist alles möglich und wird nur durch die eigene Kreativität begrenzt! Das Feedback von Teilnehmern hat auch gezeigt, dass man einige Bewegungsabläufe vom TrickBonen direkt auf das Snowboarden oder Wakeboarden übertragen kann. Vor allem die Haltung und Steuerung des Körpers in der Luft bei Drehungen/Rotationen prägt sich ein und trägt somit auch zur Verletzungsprävention bei.


Das TrickBone-Brett

Das Brett selbst wurde speziell für diesen Einsatz von der Sportkreativwerkstatt (www.sportkreativwerkstatt.de) entwickelt.

Die Kicker werden immer größer und die Sprünge beim Snowboarden, Wakeboarden oder Kiten immer radikaler. Doch wie trainiert man eigentlich einen Rodeo oder einen McTwist? Die Powdertage sind gezählt, genauso wie die Seen mit Wakeboardanlage. Viele Profis nutzen deshalb bereits das Trampolin als optimale Ergänzung zu ihrem normalen Training.

Mit herkömmlichen Boards sind Jumps auf dem Trampolin jedoch nur bedingt möglich, denn die große Auflagefläche verhindert von vornherein höhere Sprünge und die scharfen Kanten würden das Trampolin beschädigen. Ohne Brett dagegen funktionieren weder Grabs, noch verfügt man über realistische Drehmomente.

Das Kernstück des TrickBones ist wie bei allen Boardsportarten natürlich das Board selbst. Um maximale Sprunghöhen zuzulassen musste das Brett erheblich verkleinert werden ohne dass das Snow-/Wakeboard-Feeling beeinträchtigt wird. Für ein weiteres Plus an Höhe wurden spezielle Füße entwickelt, die die Eintauchtiefe des Brettes weiter steigern. Außerdem katapultiert der optimale Flex des Holzboardes den Springer noch höher hinaus. Die mit Hilfe von CAD entwickelten Füße bewirken eine Steigerung der Sprunghöhe und geben zusätzlich optimale Kontrolle bei Absprung und Landung. Sie ersetzten die scharfen Kanten über die sich sonst für Drehungen und Flips abgedrückt wird und verhindern ein wegrutschen des Boards auf dem Trampolin. So können auch extreme Spins trainiert werden.


Leiter der Kurse „Trickbonen“ Anfänger, sowie Fortgeschrittene am Zentralen Hochschulsport ist seit Ende 2007 Benjamin Maschauer. Er fährt seit langem Snowboard und ist seit 2005 aktiver Trickboner. Benjamin hat Medien und Kommunikation in München studiert.


Stand: Winter 2012

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