Taranta

So kosmopolitisch wie ihr Hintergrund – die 28-jährige Mina Tindle (Achtung Künstlername) ist Französin mit spanischen Wurzeln, hat in Brooklyn studiert und verbringt ihre Urlaub gern in Italien – klingt auch das Debütalbum „Taranta“.

 

Spielerischer Mix der Kulturen

Gefühlvoller Folk-Pop in drei Sprachen. Gut, meist singt Mina Tindle auf ihrem Debütalbum „Taranta“ in Englisch, und das klingt schon mal nicht schlecht, aber wenn sie dann – teils mitten im Lied – ins Spanische oder Französische wechselt, bekommt ihre Stimme noch einmal etwas ganz eigenes, unverwechselbares.

Obwohl ihr Name schon eine Zeit lang durch gut unterrichtete Musikkreise kursiert, erscheint das erste Album erst jetzt. Die Dame aus Frankreich wollte nämlich wirklich alles perfekt machen. Da kann die Aufnahmezeit sich schon einmal über zwei Jahre hin ziehen.  Das Album klingt gefällig, aber nicht bieder. Zunächst glaubt man sich mit einem Nebenbei hören begnügen zu können, aber von Song zu Song ziehen einen Stimme und Musik mehr in den Bann. 

Vor allem die ruhigen, charmanten Gitarrenstücke, wie „Austin“ und „The Good“ überzeugen besonders. Auf einigen Stücken allerdings wirkt die Stimme der jungen Französin etwas piepsig, die Musik überladen. Aber: selbst urteilen, denn einige der Stücke will man immer wieder hören. Und das ist für ein Debüt doch schon mal nicht verkehrt.

01 Bells
02 To Carry Many Small Things
03 Time Writer
04 Pan
05 Lovely Day
06 Echo
07 Ukulele
08 Too Loud
09 Sister
10 Alegria
11 Henry
12 Austin
13 The Good
14 Demain

Mina Tindle "Taranta"

Mina Tindle. Taranta
Believe Digital

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