Snowkiting

Snowkiting ist eine Sportart und eine Variante des Kitesailing, die man im Winter auf verschneiten, freien Flächen betreiben kann. Man benötigt dafür einen geeigneten Zugdrachen und Ski oder ein Snowboard. Bei genügend Wind lässt man den Drachen steigen und sich von ihm über den Schnee ziehen.

In den 80er Jahren fingen auch einige alpine Skifahrer in einer zugefrorenen Bucht in Erie, PA, an, mit einem mit Steuerleinen versehenen rechteckigen Fallschirm mit dem Wind Ski zu fahren. Es folgten Kiteskifahrer auf vielen zugefrorenen Seen und Feldern im mittleren Westen der USA und der Ostküste. Lee Sedgwick und eine Gruppe von Kiteskifahrern in Erie, PA, waren frühe Eis/Schnee-Kiteskifahrer hier.

1982 fing Wolf Beringer mit seinem „Kurzleinen Parawing-System“ das Skifahren und Skisegeln an. Dieses System wurde bei mehreren Polarexpeditionen verwendet, um mit Schlitten skizusegeln, wobei manchmal sehr große Entfernungen zurückgelegt wurden. Ted Dougherty begann, Segel zum Skisegeln herzustellen, und Steve Shapson baute Segel, bei dem zwei Griffe benutzt wurden, um den Kite einfach steuern zu können.

Mitte der 80er Jahre nahm Shapson beim Eissegeln einen alten zweileinigen Kite und versuchte auf dem zugefrorenen See in Wisconsin mit dem Wind zu segeln. Shapson stellte den „Kiteskiing“-Sport in Polen, Deutschland, Finnland und der Schweiz vor. Er verwendete auch Grasski um auf Graswiesen Kiteski zu segeln. Einige der frühen europäischen Kiteski-Segler waren Keith Stewart und Theo Schmidt, die auch als eine der ersten mit Kites Wasserski fuhren. Der Amerikaner Corey Roessler hat zusammen mit seinem Vater William ein Kiteski-System zum Wasserskifahren entwickelt und fing an bei Windsurfrennen zu gewinnen, bei denen starke Rückenwinde herrschten. Die folgenden Begriffe beschreiben den Sport des „Zugdrachens“ oder einige beziehen sich auf „Power Kiting“: Kite buggying, Kite Skiing, Kitesurfing, Kiteboarding, Skisailing, Skisegeln


Stand: Dezember 2011

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