Mit Teamwork überzeugen

Gerade Abiturienten sollten vor Beginn ihres dualen Studiums darauf achten, den richtigen Arbeitgeber dazu zu finden. Vor allem im Bereich IT solltet ihr euch eines fragen: Was sollte ein Informatiker heute mitbringen und wie wird er so ausgebildet, dass er nicht zum reinen Spezialisten wird? Wir sprachen darüber mit Christian Taube von der Münchner Matrix Communications AG.

Christian Taube ist Mit-Gründer und Senior Account Manager der Matrix Communications AG?aus München.
Christian Taube ist Mit-Gründer und Senior Account Manager der Matrix Communications AG?aus München.

Welche Fähigkeiten sollte ein Informatiker generell besitzen?
Es gibt den bekannten Satz: ‘I choose a lazy person to do a hard job. Because a lazy person will find an easy way to do it.’ Der Satz rückt meines Erachtens eine wesentliche Fähigkeit eines guten Informatikers in den Fokus: Zusammenhänge und Algorithmen zu erkennen und umzusetzen, und zwar so, dass das entstehende Produkt am Ende leicht zu verwenden ist. Das klingt wie eine Binsenweisheit, ist aber wirklich ernst gemeint. Natürlich gibt es weitere Eigenschaften, wie eine schnelle Auffassungsgabe, logisches und analytisches Denken, eine hohe Abstraktionsfähigkeit.

Muss ein Informatiker in Ihrem Unternehmen ausschließlich auf reine IT-Themen fokussiert sein oder braucht er auch andere Skills?
Auf gar keinen Fall darf er alleine auf ein Thema fokussieren, etwa Programmierung. Die Schnittstellen mit anderen Abteilungen und Kollegen, auch mit Kunden, sind viel zu zahlreich, um das zu erlauben. Nehmen wir die wahrscheinlich wichtigste Schnittstelle, das ist die zu Projektmanagern und -koordinatoren. Die Projektmanager haben jeden Tag den Kontakt zu unseren Kunden und kennen deren Anforderungen und Wünsche bis ins Detail. Diese Kolleginnen und Kollegen sind aber in aller Regel nicht als Informatiker ausgebildet. Es gilt nun, ‘virtuell’ zu übersetzen: Die oftmals nicht ganz klar formulierten Wünsche der Kunden in eine verständliche Anforderung und dann in einen Algorithmus oder eine funktionale und schöne Web-Oberfläche. Dieses ‘über den Tellerrand blicken’ macht eine berufsbegleitende Ausbildung bei uns so interessant, weil man sehr viel mehr vermittelt bekommt als nur die rein fachlichen Dinge.

Projektmanager und Programmierer müssen dazu in der Lage sein, eng zusammenzuarbeiten. Wie sorgen Sie für gute Teamwork?
Mit derzeit rund 50 Mitarbeitern ist die interne Kommunikation sehr einfach: Es gibt keine Vorzimmer, alle Türen sind immer offen und jeder darf kritisieren – so lange es nicht persönlich ist – und loben. Transparenz und Verantwortungsdelegation gehören zu den Erfolgsfaktoren unseres Unternehmens. Dies führt dazu, dass alle, die wollen, gefördert, aber auch gefordert werden. Sehen Sie, als Dienstleistungsunternehmen leben wir ausschließlich von der Arbeitskraft und Kreativität unserer Mitarbeiter, deswegen ist es für uns selbstverständlich, ihren Bedürfnissen stets offen zu begegnen.


Die Matrix Communications AG ist ein internationales  Übersetzungsunternehmen und unterstützt Firmen in globalen Märkten. Sie adaptiert Produkte sowie Dienstleistungen für die jeweiligen Landessprachen.

Angebotene Ausbildung:

– Berufsbegleitendes Studium der
  Wirtschaftsinformatik (Bachelor)
Du kombinierst die praktische Ausbildung in unserem Haus mit der theoretischen Ausbildung an einer Münchner Hochschule. In der Regelstudienzeit von sieben Semestern erwirbst du also nicht nur einen Bachelor-Abschluss, sondern auch umfangreiche praktische Berufserfahrung.

– Besonderheit
Uns ist es wichtig, dass du deine Ziele erreichst. Deshalb stimmen wir mit dir ab, wann du mehr Zeit für das Studium benötigst und wir den Praxisanteil im Unternehmen runterfahren. Diese in­dividuelle Betreuung unterscheidet uns ganz wesentlich von Unternehmen der Großindustrie, die wesentlich starrer in ihrer Personalplanung agieren müssen.

Kontakt:
Matrix Communications AG
Herrn Christian Taube
Bernhard-Wicki-Str. 5
80636 München
E-Mail: christian.taube@matrix-ag.com
Telefon 089/2000037-17

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