Im wilden Osten dieser Stadt

„Wenn jemand plötzlich aus deinem Leben verschwindet, […] hast du keine Ruhe mehr, bis du weißt, was passiert ist.“

Rezension "Im wilden Osten dieser Stadt"

Am Boberger See wird eines Morgens eine Frauenleiche gefunden. Es handelt sich um die psychisch kranke Angie, die sich am Vorabend verfolgt und in Gefahr gefühlt hat und sich freiwillig in eine psychiatrische Klinik begeben wollte. Sie hat sich dann jedoch spontan gegen die Klinik entschieden und ließ sich von ihrer langjährigen Freundin Kristina Wolland wieder nach Hause fahren. 

Am nächsten Tag meldet ein junger Mann seine Freundin Alina vermisst, die kurioserweise bei Angie gelebt hatte. Die Anwältin Kristina macht sich auf die Suche nach den Zusammenhängen und versucht, den Tod ihrer Freundin Angie aufzuklären. 

Mein Eindruck: 
Mir hat „Im wilden Osten dieser Stadt“ sehr gut gefallen. Der Autorin gelingt es, auf weniger als 250 Seiten eine komplexe Geschichte zu entwerfen, die mich jederzeit überzeugt und gefesselt hat. Dabei ist der Roman sprachlich einfach gehalten, ist schnörkellos und kompakt. 

Die Protagonisten sind glaubwürdig und lebensnah, die Geschichte spannend. Besonders positiv ist mir zudem die sehr gute Recherchetätigkeit der Autorin im Bereich psychiatrischer Erkrankungen / psychotischer Störungen aufgefallen.

Mein Resümee: 
Unterhaltsam und sehr gut recherchiert. 

Romy H. (academicworld.net-Userin)

Irene Stratenwerth. Im Wilden Osten dieser Stadt
8,99 Euro. Rowohlt

 

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