Hilfe, ich arbeite in einem Irrenhaus!

Der Wahnsinn ist überall zuhause – wie man in vor die Tür schickt erklärt Karrierecoach Martin Wehrle in seinem Buch „Ich arbeite in einem Irrenhaus: Vom ganz normalen Büroalltag.“

"Ich arbeite in einem Irrenhaus: Vom ganz normalen Büroalltag."

Februar 2011

Gibt es ein Leben nach dem Irrsinn?

In seinem Buch „Ich arbeite in einem Irrenhaus: Vom ganz normalen Büroalltag“ zeichnet Martin Wehrle ein eindrucksvolles Bild vom ganz normalen Alltagswahnsinn in deutschen (und bestimmt nicht nur dort) Betrieben, Konzernen, Familienunternehmen … Schonungslos blickt er mit Hilfe seiner Klienten hinter die Fassade verschiedenster Firmen. Brutal offen aber auch enorm unterhaltsam zeigt der Autor, dass es, unabhängig von Branche, Abteilung oder Firmengröße verschiedene Aspekte in Unternehmen gibt, die weder effektiv noch erfolgversprechend, sondern einfach hanebüchen sind. Wie man diese möglichst schon in den Stellenanzeigen oder spätestens beim Vorstellungsgespräch ausmacht, ist ein weiteres Kapitel – und ein informatives noch dazu. Gilt es doch merkwürdige Diskrepanzen aufzudecken, um dem Irrenhaus zu entkommen, sei es durch Ausbruch oder Revolution. Durch seine „Irrenhaus-Ordnung“ lockert Wehrle das Thema noch zusätzlich aus.

Und am Ende: Der Selbsttest

Am Ende präsentiert Wehrle noch den großen „Irrenhaustest“. Damit man dann den eigenen Arbeitgeber im Allgemeinen Irrenhausbetrieb auch richtig einzuordnen weiß. Vielleicht stellt sich ja auch heraus: Alle anderen sind noch viel schlimmer… Der dadurch entstehende interaktive Charakter rundet das unterhaltsame Buch auf jeden Fall sehr nett ab.

288 Seiten
Econ (Februar 2011)
14,99 Euro


Stand Frühjahr 2011

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