„Ein letzter Sommer“ – bewegend und unterhaltsam

Im East Chicago der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts verliebt sich der Teenager Daniel Pricein die geheimnisvolle Rachel …

Buchcover zu „Ein letzter Sommer“ © List Taschenbuch

„Die Tür zur Vergangenheit war geschlossen. Ich sah keine Türen in die Zukunft aufgehen.“
East Chicago in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts: 
Der Teenager Daniel Price weiß nicht recht, was er mit seinem Leben anfangen soll. Die Schule hat er gerade beendet, einen Zukunftsplan gibt es nicht. Sein Vater ist schwer krank, von seinen Freunden Larry Misiora und Billy Freu(n)d entfernt er sich mehr und mehr. Dann tirfft er auf Rachel, die mit ihrem Vater zusammenlebt und für Daniel ein großes Geheimnis darstellt. Er verliebt sich in sie und muss feststellen, dass sich sein ganzes Leben plötzlich verändert, seine Gefühlswelt völlig durcheinander gerät.

Bewegend, mitreißend und klug
Steve Tesich hat mit „Ein letzer Sommer“ ein bewegendes, mitreißendes, kluges Buch geschaffen. Aufgrund der durchgängig häufig verwendeten wörtlichen Rede ist das Buch sehr lebendig, durch die einfache und eindringliche Sprache liest es sich schnell und flüssig. Dabei gelingt dem Autor eine überzeugende Darstellung von Daniels Leben und seinen Gefühlen, und auch die anderen Protagonisten sind klar, komplex und authentisch gezeichnet. Die Geschichte selbst ist oft tragisch, ohne weinerlich oder überzogen zu wirken.

Fazit
Alles in allem hat mich „Ein letzter Sommer“ sehr bewegt, doch sehr gut unterhalten. Wirklich empfehlenswert!

(Romy H. academicworld-Userin)

 

Steve Tesich: Ein letzter Sommer

9,95 Euro. List Taschenbuch


Stand: Herbst 2011

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