Das andere Ende der Welt

Spätestens seit den spektakulären Bildern aus dem Herrn der Ringe sollte jedem klar sein: Neuseeland ist nicht irgendein Land am Ende der Welt, sondern ein fast surreales Kleinod, das auf engstem Raum die unterschiedlichsten Landschaften vereint. Noch einmal ganz genau kann man sich in der Dokumentation „Wildes Neuseeland“ davon überzeugen.

Das andere Ende der Welt
© Polyband

Landschaftliche Vielfalt auf engstem Raum

Nicht umsonst kommen immer mehr Spielfilmproduktionen zum Dreh nach Neuseeland. Relativ kurze Wege zwischen vulkanischem Hochland, weiten Grasebenen und majestätischen Bergketten bieten die Möglichkeit ohne allzu großen Aufwand ein breites landschaftliches Spektrum zu präsentieren. Gerade auch die undurchdringlichen Regenwälder und fast unwirklich anmutenden einsamen Fjorde lassen unwillkürlich an fremde Welten denken. Perfekt also für Fantasyfilme à la Herr der Ringe. All diese fantastischen und atemberaubenden Landschaften – allerdings kombiniert mit wirklichen Menschen und der Realität – lassen sich mit der fünfteiligen Serie „Wildes Neuseeland“ auch auf dem heimischen Bildschirm erfahren. Wie die Abfolge der einzelnen Teile von „Fjorde und Regenwälder“ über „Die Südalpen“, „Neuseelands Wilder Westen“, „Rauchende Vulkane und dampfende Quellen“ bis zu „Mammutbäume und Inselarchipel“ ungefähr ahnen lassen, erfolgt die Erkundung in groben Zügen von Süd nach Nord.

Die sensationellen Luftaufnahmen und überwältigenden Lichtstimmungen verkommen aber nicht zum bloßen Bilderbuch. Neben dem Aufzeigen landschaftlicher Schönheit geht es hier auch um Probleme und Lebenswirklichkeit. So entsteht ein umfassendes Bild dieses fernen Landes, ohne die Wildnis ganz zu verlassen.  

Das andere Ende der Welt

Gisela Stummer (academicworld.net)

Wildes Neuseeland

Regisseure: Bruce Morrison, Serge Ou

Im Vertrieb von Polyband/WVG Medien GmbH

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