Bewegendes Survival-Drama: „Into the wild“

Eher Arthaus als Blockbuster: Jede Woche eine besondere Filmempfehlung, diesmal nicht von Academicworld-Filmexpertin Nathalie Mispagel, sondern von Gastautor David Lins – aber immer noch für alle, die richtig gute Filme lieben und genau deshalb gerne mal ratlos in der Videothek stehen.

Eigentlich todtraurige, aber wunderschöne Verfilmung des Buches von Jon Krakauer, beruhend auf der wahren Geschichte von Christopher Johnson McCandless, der sich nach seinem Collegeabschluss von Konsum und Karriere verabschiedete, all sein Geld spendete und zwei Jahre das freie Leben eines Tramps führte. Er lebte einen Sommer autark in Alaskas Wildnis, beschloss in der Einsamkeit, sich wieder anderen Menschen zuzuwenden (einer seiner letzten Tagebucheinträge lautete: „Happiness is only real when shared“), konnte jedoch seinen Plan, in die Zivilisation zurückzukehren, nicht mehr in die Tat umsetzen. Die einfühlsame Regiearbeit Sean Penns trifft auf großartige Schauspieler und einen gradiosen Soundtrack von „Pearl Jam“-Mastermind Eddie Vedder.

Empfehlung: Für alle, die etwas mehr vom Leben verlangen als andere.


„Into the wild“
USA 2007
Regie: Sean Penn
Darsteller:  Emily Hirsch, Vince Vaughn, Kristen Stewart

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