Beastly Love

Seit einem missglückten Militärexperiment ist Vincent halb Tier, halb Mann. In Staffel 1 schaffte die Polizistin Cat es, ihn aus seiner Schneckenhöhle zu locken. Happy End? Mitnichten. Seit Monaten ist er wie vom Erdboden verschwunden. Dafür erschüttern bestialische Morde die Stadt …

Vorsichtige Annäherung zwischen Vince und Cat. © 2013 The CW Network, LLC. All rights reserved.
Vorsichtige Annäherung zwischen Vince und Cat. © 2013 The CW Network, LLC. All rights reserved.

Die spannende Liebesgeschichte zwischen Polizistin Catherine „Cat“ Chandler (Kristin Kreuk) und dem Soldaten Vincent Keller (Jay Ryan) geht in die nächste Runde. Die junge Ermittlerin Cat musste einst miterleben, wie ihre Mutter ermordet wurde. Sie selbst entkam dem Mörder nur knapp – dank der Hilfe eines mysteriösen Wesens. Als Cat neun Jahre später Vincent kennen lernt, ahnt sie nicht, dass dieser mit dem traumatischen Erlebnis zu tun hat. Doch dieser geheimnisvolle Zusammenhang ist nicht das Einzige, das Vincent verbirgt. In einem Militärexperiment wurden an ihm Präparate getestet, die ihn in ein tierähnliches Monster verwandeln, sobald er starke Emotionen empfindet. Die ständige Flucht vor Muirfield, der Organisation, die die Experimente damals an ihm durchführte, zerrt an jedermanns Nerven. Außerdem wird schmerzhaft und sehr blutig klar, dass Vince nicht das einzige Biest ist …

Welches Biest steckt hinter welcher Maske? © 2013 The CW Network, LLC. All rights reserved.
Welches Biest steckt hinter welcher Maske? © 2013 The CW Network, LLC. All rights reserved.

Nach 3 Monaten Funktstille taucht Vince plötzlich wieder auf – und erinnert sich an nichts und niemanden. Die Zuneigung, die Cat ihm entgegen bringt, hält ihn immerhin schon einmal davon ab, sie zu töten. Doch wer hat in seinem Gedächtnis herumgepfuscht? Und warum befindet er sich auf der Jagd und tötet ein Biest nach dem anderen? Irgendwie scheint das FBI dahinter zu stecken und  damit niemand anderes als der biologische Vater von Cat.

Zusammen und irgendwie nicht-zusammen versuchen Cat und Vince, die Vergangenheit aufzuarbeiten. Dabei stoßen sie auf Relikte aus lang vergangener Zeit. Die beweisen, dass es kein Zufall ist, dass Cat und Vince aufeinander getroffen sind und die Evolution der Menschheit wohl auch ganz anders hätte verlaufen können …

Die Kritik

Das Finale von der ersten Staffel war hinreichend spannend und hatte natürlich den Twist, dass Cats Vater nicht ihr Vater war. Darauf baut die zweite Staffel voll auf. Einerseits behält der Zuschauer so die Übersicht und geht nicht in zu viel Information verloren. Andererseits kann es manchmal etwas eintönig wirken. Was also schafft die zweite Staffel von Beauty and the Beast? Sie unterhält und sie spinnt ihre Story erfolgreich weiter und tiefer. Wenn auch nicht immer ganz glaubhaft – ein Juwel, das die Biestseite schwächt? Das klingt so ein bisschen nach Superman, aber damit kennt sich Kreuk natürlich bestens aus. Abgesehen von diesem Glitch aber wird es spannend und faszinierend, versprochen!

Zur Schauspielleistung: Kristin Kreuk überspielt ihre Zuckerpuppenoptik, wenn gleich es etwas schade ist, dass ihr einst starker Charakter sich nun ausschließlich um den Typ dreht – die Polizistin wurde von einer hormonell gesteuerten Frau ersetzt. Trotzdem ist sie in Sachen Liebe nicht auf ihn fixiert und leidet daher nicht so stumm und adrett wie eine Schauspielerin in den 50ern. Soll heißen: Beziehungsdrama, aber es geht einem nicht auf den Keks. Damit nicht alles beim gleichen bleibt, gibt es eine Ergänzungen im Cast. Nicht zuletzt ein bekanntes Gesicht aus Game of Thrones – mit dem berüchtigten Stückchen Wahnsinn im Blick 😉

… und okay, das Biest, ak.a. Jay Ryan zur Abwechslung mal ohne die Narbe zu sehen, hat auch was für sich. 😉

Fazit: Wer Staffel 1 gesehen hat, sollte auch einen Blick auf die zweite werfen. Wer davon noch gar nichts gesehen hat, für den ist die 2. Staffel kein solides Argument, jetzt noch einzusteigen.

Bettina Riedel (academicworld.net)

Beauty & the Beast, Staffel 2

Seit dem 2. April im Vertrieb der Paramount als DVD, BluRay und Digital erhältlich.

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