Be webwise: Facebook rules

Durchs Internet geisterte vor kurzem ein Video, das deutlich zeigt, was man alles nicht im Netz machen sollte. Eine Tochter kotzte sich auf ihrer Pinnwand bei Facebook aus, der Vater bekam es heraus, und stellte ein Video auf Youtube ein, wo er den Brief vorlas und anschließend das Notebook der Tochter erschoss. Alles falsch machen nach Texas-Art. Also, besser so:

Sortiere deine Freunde

Um Missgeschicke zu vermeiden, solltest du deine Freunde in mindestens zwei Listen sortieren. In eine Liste die guten Freunde, die auch einiges über dich wissen dürfen und die du erreichen möchtest, wenn du etwas postest. In die andere Liste sollten alle anderen „Freunde“ mit denen du verbunden bist, da wären zum Beispiel Arbeitskollegen, Lehrer, Freunde der Eltern. Mit dieser Maßnahme kannst du verhindern, dass Informationen über dein letztes Saufgelage, als du eigentlich krankgeschrieben warst, zu deinen Kollegen dringen.

Behalte dein Passwort für dich

Alter Hut, aber dennoch immer aktuell! Mit deinem Account kann viel Schabernack getrieben werden, denn der Facebookaccount kann beispielsweise auch zur Authentifizierung genutzt werden. Falls dein Expartner dein Passwort kennt, was irgendwie normal ist wenn man länger zusammen ist, solltest du es ändern, wenn ihr euch trennt, denn jetzt beginnt eine seltsame Phase für euch.

Richtiger Name? Keine falschen Bilder

Wenn du dich bei einer Firma zur Ausbildung bewirbst, kann jeder der Personaler dein Profil finden (und er wird danach suchen!) und sich deine Bilder ansehen. Ein Bild der letzten Party, wie du kotzend, mit verdrehten Augen, deine große Liebe anbaggerst, ist meist nicht sonderlich hilfreich für die Bewerbung.

Lass dich nicht anquatschen

Ganz klar, hinter Facebookprofilen können sich andere Menschen verbergen als angegeben. Jedoch kannst du mit einem kurzen Blick auf das Profil (wann wurde es aktiviert, wie viele Freunde und Pinnwandeinträge gibt es) gut erkennen, ob sich eine reale Person dahinter verbirgt. ImZweifel auchmal eine „Freundschaft“ ausschlagen, denn dann kann dir niemand ungewollte Botschaften an die Pinnwand schreiben.

Verhalte dich digital genau wie „analog“

Wenn es was Neues gibt, sei skeptisch, ob Du das auch haben willst. Auf der Straße lässt du dir ja auch nicht alles andrehen.

Kenne deine Privatsphäreneinstellungen

Die Privatsphäreneinstellungen bei Facebook sind verwirrend und zäh. Trotzdem lohnt es, einen Blick hinein zu werfen und sie so einzustellen, dass Privates privat bleibt und Öffentliches Andere erreicht. Hierzu gibt es im Internet einige (28,5Millionen!) Tipps, wie man seine Einstellung optimal anpassen kann.

Privates sagt man sich persönlich

Sehr Privates wie Liebeserklärungen haben auf Facebook nichts verloren. Das hat nur teilweise etwas mit Datenschutz zu tun, sondern vor allem damit, dass man sich unter realen Menschen wichtige Sachen in einer Unterhaltung im – langweiligen, aber realen Leben – mitteilt.

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