Basteltipps aus Fernost

Origami heißt so viel wie ‚gefaltetes Papier‘. Aus ein paar – oder ein paar mehr – Blatt Papier lassen sich aber nicht nur nette Tierchen falten, sondern durchaus eindrucksvolle Wohnobjekte. Das zeigt Armin Täubner in seinem Buch „Origami-Wohndesign“.

Basteltipps aus Fernost

Lampen, Lichter, Deko-Tiere

Origami funktioniert, das erklärt und zeigt Armin Täubner in seinem Buch sehr eindrucksvoll, funktioniert nicht nur in klein und putzig. Sondern auch in praktisch und eindrucksvoll. 30 verschiedene Faltprojekte präsentiert der Autor hier, die aus einfachen, meist quadratischen Blättern beeindruckende dreidimensionale Objekte entstehen lassen – durch bloßes Falten. Schachteln, Wandschmuck, Lichtobjekte und Skulpturen lässt er so entstehen. Und erweist sich als echter Meister des „gefalteten Papiers“, was Origami im Japanisch heißt. Allerdings wird, gerade für die Lichtobjekte, nicht nur das, was man landläufig als Papier bezeichnet, geknickt und gefaltet, sondern, um dem ständigen Ausgeliefertsein an eine Wärmequelle entgegenzuwirken, oft aus deutlich robusteren und hitzeunempfindlicheren Materialien.

Natürlich kommt man dabei nicht bei jedem Objekt mit einem Bogen Papier aus, manches Kunstwerk – denn Kunstwerke sind es zweifellos – braucht da schon deutlich mehr Material- und Zeiteinsatz. Das hier ist kein Kinderspiel und auch nicht als solches gedacht, sondern wirklich und wahrhaftig: Papierfalten für Große. Weil aber auch die nicht immer alles sofort verstehen, werden die Basics ausführlich erläutert – auch für die Einfältigen …

Gisela Stummer (academicworld.net)

Armin Täubner. Origami-Wohndesign. 30 Faltprojekte für Leuchten und Dekorationen
19,99 Euro. TOPP Verlag

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