Auf ein Wort! Drei Fragen an Felix, einen der Gründer von WG-Cast.de

WGcast ist die erste Zimmerbörse, die den Fokus bei der WG-Suche auf Gemeinsamkeiten legt. Durch die einzigartige Online-Vorauswahl sparen sich beide Seiten Zeit und Nerven, gleichzeitig wird es einfacher, Mitbewohner mit ähnlichen Interessen zu finden.

Felix und Sebastian, die Gründer von WG-Cast.de

Ein schönes schönes Angebot habt ihr da. Wisst ihr eigentlich, wieviele Leute durch euch in eine neue WG gekommen sind?

Da wir mit unserem Angebot die Suchenden zwar bei der Vorauswahl unterstützen, die Entscheidung über den Einzug – was uns sehr wichtig ist – letztendlich immer erst nach dem persönlichen Kennenlernen getroffen werden soll, können wir leider keine genauen Zahlen liefern, wieviele unserer Nutzer tatsächlich über WGcast eine neue WG beziehungsweise einen Mitbewohner gefunden haben. Allerdings bekommen wir regelmäßig Mails, in denen uns von erfolgreichen WG-Neubesetzungen berichtet wird. Das freut uns natürlich enorm und ist für uns der Antrieb, dranzubleiben und uns stetig weiterzuentwickeln.

Ehrlichkeit ist schön und gut, aber welche Geständnisse sollte man sich beim „Casting“ verkneifen?

Es gibt schon gewisse Dinge, die man beim Erstellen eines Profils bei uns vielleicht nicht so an die große Glocke hängen sollte. Wenn man es zum Beispiel nicht so sehr mit der Sauberkeit hat, muss man sich auf unserer Skala trotzdem nicht mit einer 1 bewerten. Denn wer will schon mit einem bekennenden „Dreckspatz“ zusammenwohnen? 

Ich rate aber generell dazu, sich bei der WG-Suche möglichst so zu geben, wie man auch wirklich ist. Viele WG-Streitigkeiten könnten vermieden werden, wenn der Bewerber den zukünftigen Mitbewohnern gleich mitteilt, dass er eine Stunde am Tag auf seiner Gitarre klimpert oder dass ihn das Rauchen in den Gemeinschaftsräumen stört. Denn wenn man nicht ehrlich zueinander ist, ist die Gefahr groß, dass sich beide Seiten nach kurzer Zeit schon wieder auf die Suche begeben müssen …

Aus eigener Erfahrung: Was waren die blödesten Fragen, die euch in realen Castings früher gestellt wurden?

Wir hatten beide bisher eher Glück bei der Zimmer-Suche und kamen meistens um die nervigen Castings herum. Allerdings waren wir mehrfach in der Situation, dass wir selbst nach neuen Mitbewohnern suchen mussten – und da kann man bei der Masse an Bewerbern schon auf blöde Ideen kommen, wie man die Auswahl trifft. Man verliert zum Beispiel ziemlich schnell den Überblick, wenn man über 20 Interessenten am Tag zum Besichtigungstermin in die WG einlädt. Also wollten wir von allen ein Foto machen, wovon die meisten Bewerber jedoch absolut nicht begeistert waren. 

Ansonsten haben wir in Sachen „blöde Fragen“ viele Geschichten aus unserem Freundes- und Bekanntenkreis erzählt bekommen. Die einen wurden nach der Anzahl der One-Night-Stands gefragt, die man so im Durchschnitt pro Monat hat, andere sollten eine Einschätzung abgeben, welches Tier am besten ihren Charakter widerspiegelt. Die Anwärter auf das freie Zimmer etwas zeichnen oder malen lassen, scheint bei WG-Castings auch ganz hoch im Kurs zu liegen. Wer über WG-cast.de sucht, kann sich solche Fragen und Spielchen in Zukunft sparen.

 

Zum Artikel: Passende Mitbewohner und WGs finden – mit WG-cast.de

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