Zurück aus der Welt – was nun?

Wer gerade noch als Au Pair durch den Atlantik surfte, in Australien im Work & Travel Kängurus zählte oder in Kanada als Praktikant Holzhütten zimmerte, ist entweder Einsiedler, Abiturient oder Semester-Tourist. Letztere stehen von heute auf morgen vor der großen Entscheidung, wie es nun weitergeht. Ab zurück in den nächsten Flieger, weiter urlauben oder doch den nächsten Schritt gehen und an die Zukunft denken?

Doch bevor es ernst wird, ist zurück im Heimathafen einiges zu tun: 

1. Sich wieder einleben

Kulturschock zu Haus: Aus exotischen Gerichten mit unbekannten Gewürzen und explosiven Geschmackserlebnissen werden wieder Mettbrötchen, Salzkartoffel oder Sauerbraten – was soll’s, Du hast es ja vorher schließlich auch gemocht, oder? Wer ein Mal weg war, schwärmt von der Dolce-Vita in aller Herren Länder, doch wofür uns die halbe Welt beneidet, vergessen wir oder ziehen es ins Lächerliche. Dabei haben die meisten Eurer Bekanntschaften am anderen Ende der Welt doch sicherlich positiv reagiert, als ihr gesagt habt, wo Ihr her seid, oder?

2. Sich sammeln

Nichts macht Sinn, wenn es unüberlegt, unter Druck und ohne Plan entschieden worden ist. Also: Nimm Dir jetzt die Zeit und überlege, was genau dir die vergangenen Monate gebracht haben und welche Schlüsse Du daraus ziehen kannst. Hast Du neue Talente an Dir entdeckt? Oder ist etwas in Dir wieder zum Leben erweckt worden, von dem Du schon lange nichts mehr geahnt hattest? Bist Du kreativ oder eher strategisch? Sprichst Du gern mit Menschen oder tüfftelst Du lieber vor Dich hin? Such Dir ein ruhiges Plätzchen und geh in Dich – jetzt stellen sich die Weichen für Deine Zukunft. 

3. Sich entspannen

Behalt Dir die „Ich-bin-dann-mal-weg“-Stimmung! Such Dir ein kleines Schatzkämmerchen, in dem Du genau dieses Gefühl für Dich bewahrst. Wie schnell sind wir alle wieder zurück im Alltag, gehetzt von der Großstadt, gestresst von dem permanenten W-Lan-Zugang, getrieben vom Immer-weiter-immer-schneller-Turbo der Zeit. Schaff Dir Oasen, besinne Dich zurück an deinen ganz persönlichen Ort und schwelge in Erinnerungen – es wird Dir so gut tun, wart’s ab!

4. Sich melden!

Wer waren die Menschen, mit denen Du all diese tollen Erlebnisse teilen konntest? Wer stand an Deiner Seite, als alles schief ging? Wer hielt Deine Hand, als die Tränen kullerten, wer, als Ihr von dem 30-Meter-Felsen in den Wasserfall sprangt? Bleib am Ball, meld Dich bei Deinen Freunden „Abroad“ und lass den Kontakt nicht abreißen. Freunde kennen keine Grenzen, Freunde bleiben Freunde rund um den Globus!

5. Sich erfreuen!

Es war toll, dass Du weg warst! Freu Dich darüber, welche Möglichkeiten wir heute alle haben. Kein Kontinent mehr, auf das wir nicht reisen können, bis auf wenige Ausnahmen können wir überall auf dieser Welt unsere Zelte aufschlagen und alles in uns aufsaugen, was und die fremden Kulturen bieten. Großartig! All diese Erfahrungen und Erkenntnisse machen uns zu einem neuen Menschen, lassen uns reifen und prägen uns für den Rest unseres Lebens. Doch nur weil man jetzt wieder zurück in Deutschland ist, ist noch lange nicht alles öde, trist oder gähnend langweilig. 

6. Sich entscheiden

Genug Gedanken gemacht? Dann los! Wo zieht es Dich hin? Studium, Ausbildung, wieder weg von hier? Willst Du gestalterisch arbeiten oder managen? Für die Suche nach dem geeigneten Studium in Business und Medien nach dem Auslandsaufenthalt gibt es hier mehr Informationen, zum kreativen Design-Studium hier. 

Fotos: Unsplash / Creative Commons

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