Was kostet ein Studium? Eine kleine Orientierungshilfe

Das ein Studium Geld kostet, ist wohl jedem klar. Dabei handelt es sich nicht nur um anfallende Studiengebühren und Kosten, die direkt mit dem Studium in Verbindung stehen, sondern auch um individuelle Kosten für Miete und den eigenen Lebensunterhalt.

Ein Studium ist immer auch mit Kosten verbunden. Bild: © istock.com/alexsl

 

Ausbildungskosten

Seit dem Wintersemester 2014 werden in keinem deutschen Bundesland mehr Studiengebühren erhoben – und doch ist Bildung längst nicht kostenlos und damit auch nicht für alle zugänglich, so wie es die Politik gerne behauptet. Weiterhin kann jede Universität und jede Hochschule einen Semesterbeitrag frei bestimmen, der sich aus den Beiträgen für das Semesterticket sowie administrativen Gebühren für den Asta und das Studentenwerk zusammensetzen.

Zusätzliche Kosten entstehen durch die Anschaffung von Büchern und anderen Materialien, die für das Studium benötigt werden. Diese Aufgaben können je nach Studienfach sehr stark variieren.

Um allein diese Kosten zu decken, sind viele Studenten auf einen Job neben dem Studium angewiesen. Doch dieser doppelte Druck ist nicht immer tragbar und kann in manchen Fällen zu schlechteren Studienleistungen führen. Natürlich gibt es verschiedene Wege der Finanzierung, die staatlich oder privat sein können. Die staatlichen Förderungen wie Stipendien oder BAföG reichen aber oft nicht aus, um alle Kosten zu decken bzw. auch bei außerplanmäßigen Ausgaben nicht ins Minus zu rutschen. Um sich trotzdem während des Studiums einen Urlaub oder einen Studienaufenthalt im Ausland zu finanzieren, nehmen immer mehr Studenten einen Kredit auf. Vergleichsportale wie Smava bieten bei der Auswahl des passenden Kreditgebers einen guten Überblick.

Individuelle Lebenshaltungskosten

Der zweite große Kostenfaktor sind die Ausgaben für den Lebensunterhalt, die nicht nur von den persönlichen Bedürfnissen, sondern auch vom Studien- bzw. Wohnort abhängig sind. Generell muss man Ausgaben für Unterkunft, Lebensmittel, Kleidung, Telefon und Internet sowie Freizeitaktivitäten einplanen. Hierbei kommt es stark darauf an, ob man in einem Wohnheim, einer Wohngemeinschaft oder einer eigenen Wohnung lebt, und wie kostspielig die eigenen Hobbys sind.

Das Studium in den neuen Bundesländern ist im Durchschnitt günstiger, da dort Mieten und Lebensmittelkosten wesentlich niedriger ausfallen als in den alten Bundesländern. Außerdem sind beliebte Standorte wie Düsseldorf oder Frankfurt am Main teurer als Universitäten in kleinen Städten.

Bild: © istock.com/alexsl 

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