Mehr als eine Nebentätigkeit: Den Studentenjob gezielt aussuchen

Jobbende Studenten sind keine Seltenheit, sondern eher die Regel. Doch nicht alle verfolgen dabei denselben Ansatz. Besonders interessant sind jene Tätigkeiten, deren Wert über das Geld hinausgeht.

Werkstudenten stellen die Weichen für ihre Karriere

Eine erfolgreiche Karriere beginnt zumeist schon im Studium. Also lange bevor es zu Events wie dem Absolventenkongress geht, wo der Einstieg ins Berufsleben unter besten Vorzeichen steht. Doch der Weg dorthin kann steinig sein – und das auch in finanzieller Hinsicht. Die große Nachfrage nach Studentenjobs spricht Bände. Doch genau wie bei den spezialisierten Stellenbörsen für erfahrene Profis hilft das Internet auch Studenten bei der Suche und Vermittlung gut bezahlter Tätigkeiten. Tatsächlich gibt es täglich tausende Inserate zu entdecken, was die Vielfalt der Jobbörsen eindrucksvoll unterstreicht.

Dabei ist es empfehlenswert, dass der Job fachlich zu den Inhalten des Studiums passt. Stellen als Werkstudent mit bis zu 20 Arbeitsstunden pro Woche erfüllen dieses Kriterium sehr häufig. Denn alleine dank der vielen Stunden ähnelt die Tätigkeit in vielen Punkten einem richtigen Job und die Effekte zeigen sich schon nach einiger Zeit. Einen besseren Weg, die Abläufe des Berufslebens kennen zu lernen, gibt es nicht und auch die Kontakte, die dort geknüpft werden, stellen nicht selten die Weichen für den späteren Berufseinstieg.

Wenn Geld nicht alles ist: Studentenjob als Entwicklungshilfe

Soll der Studentenjob nicht nur Geld einbringen, sondern auch wichtige Erfahrungen für später, lohnt es sich, auch außerhalb der Komfortzone zu suchen. Dort warten nämlich die richtigen Herausforderungen und diese erweisen sich im Berufsleben oft als unschätzbar wertvoll. Das können Jobs mit hohem technischen Anspruch sein, genau wie Aufgaben, in denen Präsentationen üblich sind oder solche, bei denen Fremdsprachenkenntnisse auf hohem Niveau zum Arbeitsalltag gehören.

Die Auswahl an Studentenjobs ist heutzutage so breit gefächert, dass es kein Problem ist, sich gezielt zu verbessern. Angesichts dieser Möglichkeiten ist es wichtig, auch die Risiken im Auge zu behalten. Denn je intensiver und fordernder der Job ist, desto höher ist die Gefahr, dass das Studium darunter leidet. Das sollte natürlich nicht passieren und gute Arbeitgeber zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Problematik kennen und Unterstützung anbieten. Im Idealfall ergibt sich schon bei der Bewerbung ein erstes Gefühl für die Situation. Auf lange Sicht profitieren davon schließlich beide Seiten, nicht zuletzt im Hinblick auf die Zukunft, da bewährte Werkstudenten gerne direkt von ihren Unternehmen übernommen werden.

 

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