Sparsam drucken: So einfach geht’s!

Gerade im Studium stehen viele Studenten vor der großen Herausforderung, dass eine enorme Masse an Drucken erstellt werden muss. Lektüretexte, Hausarbeiten, Notizen, Handouts – der Drucker läuft auf Hochtouren. Das Problem dabei ist, dass sowohl beim Drucken in der Uni als auch Zuhause enorme Kosten entstehen. Obwohl ein Drucker oft noch recht kostengünstig angeschafft werden kann, erweisen sich Papier und Patronen als teure Verbrauchsmaterialien. Gerade für ein stark eingeschränktes Studentenbudget ist das eine große Herausforderung. Und auch in der Schulzeit oder im Berufsalltag muss das eine oder andere Dokument gedruckt werden. Wie drucke ich also kostengünstig und umweltfreundlich?

Mit diesen Tipps sparst du Druckkosten

Damit das Drucken nicht zum kostenintensiven Frust wird, gibt es diverse Tipps, die den Geldbeutel langfristig erleichtern können:

  1. Papier sparen

Sparsames Drucken wird durch einige kleine Änderungen an den Papiereinstellungen leicht gemacht. Versuche, die zu druckenden Bereiche zu reduzieren und möglichst viele Seiten auf ein Blatt zu drucken. Oft lassen sich auch zwei Seiten auf einem DIN-A4-Blatt noch wunderbar lesen. Doppelt sparen kannst du, wenn mit der Duplex-Funktion auch die Rückseite des Papiers bedruckt wird. Dies lässt sich zumeist in den Druckeinstellungen des Dokuments gezielt auswählen. Bei älteren Druckern muss das Papier gegebenenfalls noch einmal seitenverkehrt eingelegt werden, um die Rückseite zu bedrucken.

  1. Optimale Druckeinstellungen

Die meisten Drucker besitzen einen internen Sparmodus. Insbesondere der Entwurfsmodus ist geeignet, um den Verbrauch von Druckerpatronen zu senken. Die Dokumente lassen sich so zumeist noch problemlos lesen und bei Bedarf kann die Qualität des Druckes in den Einstellungen wieder erhöht werden.

  1. Schwarz-Weiß drucken

Werden nur Texte und einfache Grafiken gedruckt, dann lässt sich durch den Schwarz-Weiß-Druck sparen. So wird die teure und meist kleinere Farbpatrone geschont. Doch Achtung bei farbigen Dokumenten in Graustufen: Die meisten Drucker überlagern für diese Option verschiedene Farben, sie ist somit alles andere als sparsam und es kann häufig besser direkt farbig und im Sparmodus gedruckt werden, wenn die Qualität nicht entscheidend ist. Tipp: Schon eine Verkleinerung oder Änderung der Schriftart, beispielsweise auf Century Gothic, kann den Verbrauch der Druckerpatrone um bis zu 31 Prozent senken.

  1. Spezielle Programme nutzen

Wer auf komplexe Einstellungen verzichten möchte und trotzdem möglichst sparsam zu drucken wünscht, der kann zwischen diversen Programmen für optimalen Druck wählen. Einige Programme kosten jedoch Geld, somit sollte die Anschaffung wohl überlegt sein. Beachte: Wenn es darum geht qualitativ hochwertige Dokumente zu drucken, dann lohnt es sich häufig, diese Aufgabe professionell durchführen zu lassen. Broschüren drucken beispielsweise kann oft unkompliziert und kostengünstig in Auftrag gegeben werden.

  1. In den richtigen Drucker investieren

Schon beim Kauf eines neuen Druckers sollte berücksichtigt werden, dass teurere Drucker langfristig gegebenenfalls um einiges sparsamer drucken als günstige Modelle. Prüfe daher vor dem tatsächlichen Kauf immer die Verbrauchswerte, denn diese können stark variieren. Auch die Kosten für neue Druckerpatronen sollten in die Kaufentscheidung mit einfließen. Achtung: Tausche die Patronen und Toner nicht direkt bei der ersten Füllstand-Meldung aus, zumeist lassen sich noch einige Seiten problemlos drucken.

Gutes für die Umwelt tun

Auch wenn der Kostenfaktor oft entscheidend ist, freut sich zusätzlich auch die Umwelt über sparsames Drucken. Wenn wenig Papier und Patronen verbraucht werden, dann wird weniger Müll produziert und das kommt der Natur zugute. Zusätzlich ist Recyclingpapier eine schöne Methode, mit der sich die Umwelt entlasten lässt. Auch der Energieverbrauch des Druckers lässt sich mit nur wenigen Handgriffen senken. Im Standby-Betrieb oder gar im ausgeschalteten Zustand verbraucht der Drucker nur einen Bruchteil der Energie, die er im Normalbetrieb benötigt!

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