Soll ich während des Studiums zuhause bleiben oder ausziehen?

Nesthocker aufgepasst: Luxushotel Mama, Einzimmerbude oder WG? Wir verraten euch, wann ihr besser bei Mutii bleibt und wann es sich lohnt, in eine eigene Bude oder ein WG-Zimmer zu investieren.

Weil nicht jeder Studiengang überall angeboten wird, lässt es sich oft kaum vermeiden, das Nest zu verlassen. Wer während dem Studium Geld sparen möchte, von einem allzeit gefüllten Kühlschrank und kostenlosem Wäscheservice träumt, der hat es zuhause wahrscheinlich am Besten – sofern es eine geeignete Uni in der Nähe gibt.

Für alle Nestflüchter gilt es zu bedenken, dass es sich in vielen Städten (allen voran München) nur sehr teuer leben lässt und man entweder winzig kleine Wohnungen oder aber nervige Mitbewohner in Kauf nehmen muss. Laut Bundesministerium für Bildung und Forschung benötigt der nestflüchtige „Normalstudent“ (immerhin 65 % aller Studierenden verlassen mit Studienbeginn das Elternhaus) monatlich 762 Euro, wobei von einer Durchschnittsmiete Miete von 281 Euro sowie Ausgaben für Essen und Kleidung in Höhe von 210 Euro ausgegangen wird. Im Beispiel München dürfte angesichts der horrenden Mietpreise jedoch bei den Lebenshaltungskosten spielend die 900 Euro-Grenze erreicht werden.

Nicht mitgerechnet sind Heimweh, Haushaltsstress und angesichts eines Kühlschranks, der sich nicht mehr von alleine füllt, ständiger Hunger. Auch ein Nebenjob während des Studiums ist bei eigener Bude fast eine Notwendigkeit. Wer aber all diese Hürden einmal überwunden hat, ist in jedem Fall um eine Lebenserfahrung reicher. Und mal ehrlich: Wer will denn schon mit Anfang 20 noch von Mutti waschen lassen?

Share.

About Author