Selbstorganisation: So wird das Studium zum Erfolg

Um das Studium erfolgreich zu meistern, muss man vor allem eines sein: gut organisiert. Der Wechsel weg vom vorstrukturierten Schulsystem hin zur absoluten Selbstorganisation ist vor allem in den ersten Semestern nicht einfach. Spätestens bei der Abgabe von Hausarbeiten oder in Prüfungsphase rächt sich dann die mangelnde Selbstorganisation. Wer sein Studium richtig koordiniert, ist nicht nur erfolgreicher, sondern auch viel entspannter.

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Mit Ausblick auf mehr Freizeit

Ein gut organisiertes Studium ermöglicht viel Zeit für die schönen Dinge des Studentenlebens. Um bei der Menge an neuen fachlichen Eindrücken und Anforderungen den Überblick zu behalten, ist ein planmäßiges Vorgehen unerlässlich. Diese Soft Skills, die gerade bei Akademikern von späteren Arbeitgebern erwartet werden, sind erlernbar und lassen sich durch kleine Tipps und Tricks ganz leicht in den Alltag integrieren. Wichtig ist erst einmal, dass man die Organisation in die Hand nimmt. Wenn man erst einmal die Tipps gegen chronisches Aufschieben beherzigt hat, kann es losgehen.

Was ist eigentlich Zeitmanagement?

Der Begriff „Zeitmanagement“ wird oft genannt, doch was bedeutet er überhaupt? Genaugenommen kann man Zeit nicht managen, denn sie läuft einfach weiter, ohne dass man sie anhalten kann. Viel wichtiger ist, dass man die Zeit sinnvoll organisiert und die Aufgaben motiviert, konzentriert und mit Spaß angeht. Das subjektive Gefühl dabei ist entscheidend. Zeitmanagement ist vor allem Ressourcenmanagement. Da man am Tag nur begrenzt Zeit, Geduld, Energie und Geld zur Verfügung hat, muss man versuchen, diese Ressourcen sinnvoll einzusetzen. Die Vielfalt an Entscheidungen, Aufgaben und Informationen kann schnell überfordern und die Motivation wird schnell zur Frustration.

 

 

Mit dem richtigen Zeitmanagement zum Erfolg Bild © istock.com/artvea

Neben der richtigen Technik, um mobil lernen und arbeiten zu können, ist vor allem der Mix aus verschiedenen Soft Skills wie Selbstcoaching, Konzentrationsmethoden oder Ordnungsgeschick hilfreich, um den Überblick zu bewahren. Wichtig ist es, für einen selbst ein Set an Zielen zu definieren, die man mit den verschiedenen Methoden verfolgt und erreichen will. Beim Studium können Ziele wie Stressreduktion, größeres Selbstvertrauen, mehr Freizeit, geschickte Zeiteinplanung, effizienteres Lernen oder bessere Noten dazugehören. Vorformulierte Ziele strukturieren die Planung und geben Halt. Ohne konkreten Plan ist die Ablenkungsgefahr wesentlich höher. Auch hilft ein optimaler Arbeits- und Lernplatz Studierenden, sich besser zu strukturieren.


Die ersten Wochen an der Uni

Schon zu Beginn des Studentenlebens kann ein großer Beitrag dazu geleistet werden, entspannt durchs Studium zu gehen. Für viele Studenten ist die sogenannte Orientierungswoche, die meist zu Beginn eines Studiums stattfindet, reine Zeitverschwendung. Dabei können gerade die ersten Wochen zu wichtigem Insider-Wissen führen, die das restliche Studium enorm erleichtern. Auch wenn sich vieles über das Internet recherchieren lässt, ist es besser, sich vor Ort einen Eindruck zu verschaffen. So kann man in den ersten Wochen lernen, wo beispielsweise administrative Angelegenheiten geklärt werden können, wer der richtige Ansprechpartner bei Studienproblemen ist oder auch einfach, wo sich der nächste Druckerraum befindet. Vor allem in der ersten Woche können all die Gänge erledigt werden, die sonst im Laufe des Semesterbeginns anfallen, wie zum Beispiel die Beantragung eines Bibliotheksausweises oder das Nachreichen der fehlenden Dokumente. So kann man dann beim richtigen Semesterstart mit viel Energie ins Studium starten.

 

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Das richtige E-Mail-Management

Wenn die Organisation mit den richtigen Vorlesungen, Seminaren und Ausweisen erledigt wurde und so langsam der Uni-Alltag beginnt, füllt sich zunehmend das E-Mail-Postfach mit einer Flut von Studien-Angelegenheiten. Auch wenn die Uni selbst oft eine E-Mail-Adresse und ein entsprechendes Programm zur Verfügung stellt, ist es sinnvoll, sich einen E-Mail-Account zuzulegen, der ausschließlich dazu da ist, die Angelegenheiten rund ums Studium und Uni zu klären. Um aber nicht zu viel Zeit für das Checken von E-Mails zu verwenden, ist es ratsam, nur dreimal am Tag sein Postfach aufzurufen. Feste Zeiten helfen dabei, den Überblick zu behalten.

Bei einem Anbieter, wie beispielsweise GMX, kann man sich zwischen verschiedenen, auf die Bedürfnisse zugeschnittenen Produkten entscheiden. Wenn man beispielsweise mit Kommilitonen oft hochauflösende Bilder per E-Mail austauscht, sollte man etwas Geld investieren, um genug Speicherplatz bei seinem E-Mail-Account zu haben und E-Mails mit großen Dateianhängen verschicken zu können. Auch vertrauliche Unterhaltungen, zum Beispiel mit Professoren über Prüfungsangelegenheiten, können mit entsprechenden Sicherheitsschutz über das E-Mail-Programm erfolgen. Das E-Mail-Fach sollte man wie seinen Schreibtisch behandeln: Nur das kommt auf den Tisch, was wirklich wichtig ist. Updates und alte Informationen sollten aus dem Postfach gelöscht werden, damit das E-Mail-Programm nicht zur Ablagefläche wird. E-Mails, die sofort beantwortet werden können, ohne weitere Informationen einzuholen, sollten gleich abgearbeitet und gelöscht, beziehungsweise abgelegt werden. Hilfreich ist es auch, dass Postfach wie ein reales Regal anzuordnen. Verschieden angelegte E-Mail-Ordner können nach Prozessen und Kategorien geordnet werden, sodass die Bearbeitung schneller erfolgt. Eine sinnvolle Einteilung könnten dabei Ordner wie „Bei Gelegenheit bearbeiten“, „Lesen“, „Recherchieren“ oder „Dringend erledigen“ sein.

Checkliste für die Prüfungsphase

Das beste Mittel, um eine Prüfung erfolgreich abzuschließen, ist eine gute Vorbereitung. Damit in der Prüfungsphase nicht die Angst umgeht, gibt es hier eine Checkliste, die bei der richtigen Organisation hilft.

zwei Monate vor den Prüfungen den Lernstoff sichten
mind. vier Wochen vor Beginn der Prüfung einen Lernplan erstellen
Arbeitsplatz sorgfältig gestalten
Wochenziele festlegen
notwendige Literatur rechtzeitig besorgen
Materialien ordnen
Freizeitaktivitäten einplanen, freie Tage schaffen
freie Internetzeiten festlegen
einen Tag vor der Prüfung entspannen und nichts Neues anfangen
Ruhe bewahren

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