Per dualem Studium nach Mexiko

“Wirtschaft neu denken” – BWL trifft Kunst. Carina erzählt, was sich hinter diesem außergewöhnlichen Studiengang verbirgt.

Carina Barg absolvierte den Studiengang “Wirtschaft neu denken” im Rahmen ihres dualen Studiums bei der Drogeriekette dm

Wann hast du dich für ein duales Studium entschieden?

Ich habe mich recht früh, schon während der Abizeit, für ein duales Studium entschieden. Denn ich wollte Theorie und Praxis miteinander verbinden. Als ich dann von dem speziellen Studiengang „Wirtschaft neu denken“ erfahren habe, den die Alanus Hochschule anbietet, war ich sofort begeistert.

Er bietet einfach enorm viele Möglichkeiten für junge Menschen und deren umfassende Entwicklung. Man muss sich aber auch bewusst sein, dass er viel Engagement erfordert und man als Student einen straffen Zeitplan hat. Das sollte man in seine Entscheidung einbeziehen, aber es lohnt sich.

„BWL-Wirtschaft neu denken“ … schon ein außergewöhnlicher Name für einen Studiengang. Was macht das Studium so besonders?

Dieser Studiengang ist einfach einzigartig. Es gibt keinen Studiengang, der dieselbe Ausrichtung hat und Wirtschaft und Kunst miteinander in solcher Art verknüpft.

Das Studium ist ein Wirtschaftsstudium mit allen klassischen Basisthemen. Wir erarbeiten uns während des Studiums fundierte Wirtschaftskenntnisse. Ein zusätzlicher Aspekt ist die Kunst: Jedes Semester beschäftigen wir uns mit einem Kunstprojekt – von der Bildhauerei bis hin zur szenischen Theaterarbeit. Das geschieht aber alles andere als klassisch. So kommt es zum Beispiel, wenn wir ein Bild malen, nicht auf das Ergebnis an, sondern auf den Prozess des Schaffens. 

Eine weitere Besonderheit ist, dass es im Studium wenig klassischen Frontalunterricht gibt. Stattdessen werden Freiräume geschaffen. Wir arbeiten oft in Kleingruppen und so kann es auch mal vorkommen, dass wir nur zu Fünft in einem Seminar sind. „Wirtschaft neu denken“ beinhaltet außerdem – als Begleitung zum Fachstudium- das sogenannte „Studium generale“. Hier werden Themen aus Bereichen wie Philosophie- und Kulturgeschichte betrachtet und diskutiert.

Dieses „über den Tellerrand blicken“ ermöglicht kritisches Hinterfragen, neue Perspektiven und eine Selbstständigkeit im Denken und Handeln.

Die Alanus Hochschule bietet zudem eine besondere Lernatmosphäre, die Begegnungen mit verschiedenen Menschen fördert.

Und warum bei dm?

In einem dm-Markt in meiner Nähe fanden gerade die Aktionswochen Erlebnis Ausbildung statt, bei denen die verschiedenen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bei dm direkt vor Ort vorgestellt werden. Ein dm-Mitarbeiter hat mich auf den Studiengang „Wirtschaft neu denken“ aufmerksam gemacht und es hat sofort mein Interesse geweckt. Eine Kombination aus BWL, Kunst und Philosophie, genau so etwas hatte ich gesucht.

Was war bis jetzt der aufregendste Moment?

Bei den sogenannten Ressortworkshops im 4. Semester hatten wir Studenten die Gelegenheit, in alle Unternehmensbereiche zu schnuppern und dort eigene Projekte auf die Beine zu stellen. Ein Highlight war es, dass wir uns mit zwei Geschäftsführern zusammengesetzt haben und uns mit ihnen über alle möglichen Problemstellungen austauschen konnten. 

Wie ist das Verhältnis Praxis/Theorie aufgeteilt?

Zu den Phasen an der Alanus Hochschule kommen Praxisphasen bei dm. Letztere dauern jeweils zehn Wochen. Auch bei der Gestaltung der Praxisphasen haben wir viel Raum erhalten. Ich konnte vieles selbst organisieren und zahlreiche Eindrücke mitnehmen. Schwerpunktmäßig war ich jedoch in den Filialen tätig.

Bei Gebietsfahrten mit einem Gebietsverantwortlichen und Mitarbeitern der Aus-und Weiterbildung, sowie Akquisiteuren habe ich die verschiedensten dm-Märkte und dessen Strukturen kennengelernt. Vielfältigkeit spielt bei den Praxisphasen eine große Rolle. Das hat dazu beigetragen, dass ich das Unternehmen ganzheitlich wahrnehmen konnte.

Mein drittes Semester habe ich im Ausland verbracht, in Chihuahua in Mexiko. Die Erfahrungen im Ausland haben ebenfalls dazu beigetragen, dass ich mich persönlich und menschlich weiterentwickelt habe.

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