Bessere Vergleichbarkeit des Abiturs

Die Bundesvorsitzende der Liberalen Hochschulgruppen (LHG) begrüßt die gestrige Entscheidung der Kultusministerkonferenz zu einem bundesweit einheitlichen Pool für Abituraufgaben. So betont Josephine Dietzsch: „Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, die Vergleichbarkeit der Leistungen von Abiturienten in Deutschland zu erhöhen. Zudem wird so dazu beigetragen, dass ein bundeseinheitlich hohes Bildungsniveau entsteht.“

Bundesweiter Aufgabenpool für Abiturprüfungen in Planung

Seit 2011 setzen sich die Liberalen Hochschulgruppen für einen einheitlichen Aufgabenpool bei der Abiturprüfung ein. Die LHG-Vorsitzende fordert den Beschluss der Kultusministerkonferenz nun auch zügig umzusetzen: „Der erste Abiturjahrgang soll seine Prüfungsfragen im Jahr 2016 aus dem Pool bekommen, allerdings ist dieser erst für die Fächer Deutsch, Mathe, Englisch und Französisch vorgesehen. Eine rasche Umsetzung für die Prüfungen in den Naturwissenschaften muss folgen.“

Dietzsch betont die Vorteile aus studentischer Sicht: „Der Aufgabenpool ist ein wichtiger Schritt um einen Schulwechsel von einem Bundesland in ein anderes zu erleichtern. Auch minimiert ein besser vergleichbares Abitur die Unterschiede bei der Bewerbung um einen Studienplatz. Oft wird nur die Note als einziges Kriterium für eine Zusage herangezogen, dabei wird jedoch nicht beachtet, in welchem Bundesland man diese Note erreicht hat. Sodass dadurch angehende Studierende aus Bundesländern in denen höhere Standards herrschen benachteiligt werden können.“

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