Sicher und flexibel ins Ausland: Die Frage nach der Reiseversicherung

Für viele Studenten gehört das Reisen einfach mit zum Studium und ist aus Sichtweise vieler auch ein fester Bestandteil von Bildung.

Bild: Bernd Kasper / pixelio.de

Dem entsprechend werden oft und gerne Auslandssemester, Exkursionen, Au Pairs, Sprachkurse oder ganz einfach Erholungsreisen ins Ausland unternommen. Im Zuge Dessen gilt es verschiedene Dinge zu Regeln. Eine wichtige Angelegenheit stellt auch der adäquate Versicherungsschutz dar. Wir möchten an dieser Stelle einige Tipps und Ratschläge rund um’s richtige Versichern geben.

Vielfältige Risiken absichern

Je nachdem um welches konkrete Reiseziel es geht, herrschen vor Ort andere Bedingungen, auf die ein etwaiger Versicherungsschutz entsprechend ausgerichtet sein sollte. Relevanz besitzen im Bezug auf Auslandsreisen vor allem folgende Versicherungstypen:

– Reiserücktritt

– Reiseabbruch

– Reisekrankenversicherung (inkl. Rücktransport)

– Reisegepäck

– Auslandshaftpflicht

– Auslandsunfallschutz

Das hört sich erst einmal nach einer ganzen Menge an, um was man sich als reisender Student kümmern „muss“, doch zunächst sollte man sich überlegen, was davon wirklich notwendig ist und was nur „nice to have“, bzw. evtl. zu viel des Guten und damit verschwendetes Geld wäre. Hilfreich sind in diesem Zusammenhang  Kombi-Vergleichsportale wie covomo.de, welches einen umfassenden sowie unabhängigen Versicherungsvergleich zwischen einer Vielzahl von Anbietern offeriert. Interessant sind hier vor allem die Kombinationen von Versicherungen, über die man gleich alle oder eine selbst definierte Auswahl an Auslandsrisiken über einen einzigen Anbieter abdecken kann.

Reiserücktritt und Reiseabbruch

Immer wenn gewisse Unwägbarkeiten im Bezug auf den Reiseantritt bestehen und / oder die Reise noch in ferner Zukunft liegt, ist eine Reiserücktrittversicherung eine sinnvolle Sache. Gerade wenn für die angestrebte Reise ein großer Batzen Geld aufgewendet wurde, gibt es dem Reisenden ein sicheres Gefühl, im Falle einer Verhinderung, Krankheit oder aufgrund anderer Vorfälle die Kosten für seine Reise ganz oder zum Großteil erstattet zu bekommen.

Hier bietet sich auch die Kombination mit einer Reiseabbruchversicherung an. Vom Reiseabbruch kann immer dann die Rede sein, wenn eine Reise nach Beginn (aus wichtigen Gründen) abgebrochen werden muss. Ein entsprechender Versicherungsschutz kommt dann beispielsweise für zusätzliche Kosten im Bezug auf frühzeitige Flüge oder Hotel-Zwischenübernachtungen auf.

Die Reisekrankenversicherung

Es ist die wohl wichtigste Versicherung im Bezug auf Auslandsaufenthalte: Der Zusatzschutz für Krankheit im Ausland. Fälschlicherweise gehen viele Menschen davon aus, im Ausland durch ihre gesetzliche oder private Krankenversicherung voll-umfänglich geschützt zu sein. Dies ist jedoch nur bei Reiseländern der Fall, mit denen die Bundesrepublik Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen hat. Um den vollen Versicherungsschutz auch in den Ländern zu erhalten, in denen dies nicht der Fall ist, ist die Reisekrankenversicherung unabdingbar. Darüber hinaus ist hier oftmals auch ein Krankenrücktransport inklusive, um im Falle ernster Krankheiten oder Verletzungen ohne weitere Kosten ins Heimaltland verlegt zu werden und dort die optimale Versorgung zu erhalten.

Das Reisegepäck versichern

Auch für das Reisegepäck werden häufig Versicherungen angefragt. Schließlich werden teilweise immense Werte mit dem eigenen Koffer transportiert. Kommt Dieser abhanden oder wird etwas beschädigt, so deckt das im Regelfall die Reisegepäckversicherung ab. Auch Folgekosten eines Gepäckverlustes (der in der Praxis gar nicht mal so selten ist) werden unter Umständen durch eine entsprechende Versicherung übernommen. Gehen beispielsweise zusammen mit dem Gepäck wichtige Ausweisdokumente verloren, so ist seitens des Versicherers mit einer Erstattung der amtlichen Gebühren für die Neubeschaffung dieser Papiere zu rechnen.

Haftpflichtschutz – auch im Ausland!

Zwar verfügen auch die meisten Studierenden über eine private Haftpflichtversicherung, doch gilt es unbedingt zu prüfen, in wie weit diese

a) auch im Ausland (bzw. dem Zielland) greift

b) spezifische Auslandsrisiken mit einschließt.

Oft sind bestimmte Risiken wie etwa versehentliche Beschädigungen von Hotel-Eigentum nicht mit eingeschlossen. Genau hierfür bietet sich die Auslandshaftpflicht als ideale Lösung an.

Unfälle im Reiseland absichern

Wer regulär über keine private Unfallversicherung verfügt, der sollte unbedingt prüfen, ob er diese nicht speziell für die Reise abschließt. Der Auslandsunfallschutz greift zum Beispiel bei Unfällen im Rahmen sportlicher Aktivitäten im Ausland. Hier können Kosten wie Bergung, Leistungen im Todesfall oder bei Invalidität übernommen werden. Ob man eine solche Versicherung und auch die anderen Einzelversicherungen wirklich braucht, muss man wohl oder übel immer wieder im Einzelfall entscheiden. Vergleichsportale können jedoch auf sinnvolle Art und Weise dabei helfen die optimal passenden Kombi-Versicherungen ausfindig zu machen.

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