Problemfaktor Mietkaution

Für viele Studenten stellt die Mietkaution eine finanzielle Hürde auf dem Weg zur eigenen Traumbude dar. EuroKaution zeigt auf, wie Studierende sie überspringen können.

Kurz vor dem Start des Sommersemesters suchen zahlreiche Studenten noch immer fieberhaft nach einer bezahlbaren Traumbude. Insbesondere in Universitätsstädten wird die Wohnraumsituation für die Studenten immer prekärer. Wer nach einem stressigen Besichtigungsmarathon und diversen WG-Castings dennoch fündig wird, steht schon vor der nächsten Hürde: Nach Umzug, Möbelkauf und der ersten Mietzahlung fehlt oftmals das liebe Geld für die Mietkaution. „Hochschüler haben dann verschiedene Optionen“, weiß Rolf Dohmen, Geschäftsführer der EuroKaution Service EKS GmbH.

Familiäre Unterstützung

Erste Anlaufstelle bei finanziellen Problemen ist in den meisten Fällen die eigene Familie. Im Idealfall helfen Mama und Papa ihrem Sprössling mit einem zinslosen Darlehen oder einem vorgezogenen Geburtstagsgeschenk aus der Patsche. Eventuell sind auch die Großeltern oder andere Familienangehörige bereit, Unterstützung zu leisten.

Wer die Verwandtschaft um Geld bitten will, muss aber oftmals über seinen eigenen Schatten springen: Verlässt man „Hotel Mama“, möchte man schließlich beweisen, dass man auf eigenen Beinen stehen kann. „Falschen Stolz sollte man jedoch schnell beiseiteschieben; jeder benötigt nämlich hin und wieder ein wenig Hilfe“, sagt Dohmen. „Ärgerlich wird es nur, wenn die Rückzahlungsvereinbarungen zu Meinungsverschiedenheiten führen.“ Mal ehrlich: Wer streitet sich schon gerne wegen Geld?

Einen Nebenjob suchen

Um das Jobben kommen viele Studierende nicht herum. Schließlich müssen die eigenen Lebenshaltungskosten irgendwie gedeckt werden. Allerdings dürfte es selbst mit einem Nebenjob nur schwerlich gelingen, auf einen Schlag bis zu drei Monatsmieten auf den Tisch zu legen. Dafür müsste man eine Zeit lang sparen. Wer das Glück hat, eine Zusage für seine Traumbude zu bekommen, muss jedoch in der Regel schnell handeln; auf der Bewerberliste des Vermieters steht sicher noch der eine oder andere interessante – und zahlungsfähige – Kandidat.

In Raten zahlen

Studierende sollten außerdem wissen, dass sie die komplette Mietkaution nicht unbedingt sofort zahlen müssen: Das Mietrecht räumt dem Mieter nämlich ein Recht auf Ratenzahlung ein (§ 551 Abs. 2 BGB). „Somit kann die Mietkaution alternativ in drei Raten gezahlt werden“, erklärt Peter Schorn, ebenfalls EuroKaution-Geschäftsführer. „Die erste Zahlung erfolgt zu Beginn des Mietverhältnisses und die beiden anderen Raten werden jeweils mit den beiden folgenden Mietzahlungen fällig.“ Allerdings wird dieses Vorgehen vom Vermieter in der Regel nicht gerne gesehen und könnte deshalb die Chance auf eine Zusage schmälern oder zu einem angespannten Verhältnis führen; die Ratenzahlung stellt für Vermieter schließlich ein Risiko dar.

BAföG beantragen

Angehende Akademiker sollten sich auf jeden Fall über das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) informieren. Für Studierende, die BAföG-berechtigt sind, nicht mehr bei den Eltern wohnen und somit einen eigenen Haushalt unterhalten, ist nämlich eine Wohnpauschale von 250 Euro im Monat vorgesehen. Die Mietkaution wird man von dem Geld aber voraussichtlich nicht komplett bezahlen können, schließlich müssen auch die Lebenshaltungskosten gedeckt werden.

Studienkredit beantragen

Für diejenigen, die kurzfristig Geld benötigen, erscheinen auch Studienkredite als attraktive Lösung, da sie in der Regel einkommen- und elternunabhängig sind. Zudem profitieren Studierende von niedrigen Zinsen. Allerdings sollte man bedenken, dass man den ausgezahlten Betrag nach dem Studium komplett zurückzahlen muss. In der Regel beginnt die Rückzahlung mit dem Einstieg ins Berufsleben. Bei niedrigen Einstiegsgehältern ist das nicht immer einfach. Wer sich für einen Studienkredit entscheidet, sollte auf jeden Fall einen seriösen Anbieter wählen, damit er nach dem Studium nicht in die Schuldenfalle gerät.

Schnell und unkompliziert: Die Mietkautionsbürgschaft

Möchte man sich den ganzen Aufwand sparen und ebenso schnell wie unkompliziert in seine Traumbude einziehen, setzt man auf die Kautionsbürgschaft von EuroKaution. Das Prinzip ist jedenfalls ganz einfach: Wer seine Traumbude findet, die Kaution dafür aber nicht sofort aufbringen kann oder möchte, stellt auf der EuroKaution-Unternehmenswebsite online einen Antrag für eine Kautionsversicherung. EuroKaution lässt dem Studenten dann eine persönliche Bürgschaftsurkunde zukommen, die er seinem Vermieter übergibt; damit erhält der Hauseigentümer eine Bürgschaft über die volle Höhe der geforderten Mietkaution.

„Auf diese Weise bewahrt der Mieter seine Liquidität und kann seine Ersparnisse für Möbel oder Umzugskosten verwenden“, so Peter Schorn. „Der Vermieter hat auf der anderen Seite einen geringen Verwaltungsaufwand, da er sich nicht mehr um zeitintensiv zu führende Kautionskonten kümmern muss.“

Mehr Informationen zur Mietkautionsbürgschaft erhalten Interessierte im Internet unter www.eurokaution.de.

 

 

Share.