Mit Herz, Hirn und Blechanzug

Auch im 3. Teil beweist Robert Downey Jr., dass sein Iron Man einfach der größte ist. Selbst als im scheinbar alles, was im lieb und teuer ist, abhanden kommt, ist er nie um einen dummen Spruch verlegen. Seit 4. Oktober im Handel.

Mit Herz, Hirn und Blechanzug
Mann oder Maschine – wer ist hier der Held? © Concorde Home Entertainment

Auch Helden haben Probleme 

Nach den Geschehnissen in „Marvel’s The Avengers“ kämpft Tony Stark alias Iron Man (Robert Downey Jr.) mit einer posttraumatischen Belastungsstörung. Im Gegensatz zu seinen bisherigen Gegnern lässt die sich nicht mal eben so loswerden. Allerdings wäre das hier noch kein Iron Man Film, wenn sich der man im Hightech-Anzug nicht auch mit sehr viel greifbareren Gegnern herumschlagen müsste.

Der geheimnisvolle Mandarin (Ben Kingsley), Kopf der Terrororganisation „Die Zehn Ringe“, kapert alle Fernsehkanäle und versetzt den Planeten in Angst und Schrecken. Gegen Tony Stark scheint er alsbald einen ganz persönlichen Feldzug zu führen – und einen erfolgreichen noch dazu. Kein Wunder, hatte der doch im Fernsehen vollmundig kund getan, dass dieser Terrorist ihm jawohl gar nichts kann. So steht Stark bald buchstäblich vor den Trümmern seiner Existenz: Häuschen im Eimer, Love Interest und frühere Assistentin Pepper Potts (Gwyneth Paltrow) entführt und er selbst ohne funktionierenden Anzug irgendwo in der Pampa. Als dann auch noch scheinbar unbesiegbare Übersoldaten aufkreuzen wird es richtig brenzlig.

Die Spur führt zu dem skrupellosen Wissenschaftler Aldrich Killian (Guy Pearce), der mit Hilfe einer chemischen Substanz nach der Weltherrschaft strebt und dazu mal eben den US-Präsidenten entführt. Jetzt muss Tony zeigen, dass er doch deutlich mehr als einfach nur ein Mechaniker ist. (Wie er einem kleinen Jungen erzählte, der ihm in höchster Not half.) 

Mit Herz, Hirn und Blechanzug

Mit Wums und Charaktertiefe

Im Grunde vereint Teil 3 das Beste aus seinen beiden Vorgängern. Nach wie vor darf es ordentlich scheppern und explodieren, aber die charakterlichen Entwicklungen rücken wieder mehr in den Vordergrund. Tony kann und will sich nicht mehr nur hinter seiner metallenen Maske verstecken. Die Techniker, hinter der er die eigene Verletzlichkeit so gut verstecken konnte, soll wieder zum Hilfsmittel werden. Was macht ihn als Menschen und als Helden wirklich aus? Darum geht es. Auch wenn’s gerade mal wieder ordentlich kracht.

Gisela Stummer (academicworld.net)

Iron Man 3

Regie: Shane Black
Darsteller: Robert Downey Jr., Gwyneth Paltrow, Don Cheadle, Ben Kingsley, Guy Pearce

Im Vertrieb von Concorde Home Entertainment seit 4. Oktober im Handel

www.facebook.com/IronMan.Filme 

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