Kindersegen

Kinder schön und gut, aber gleich 533? Mit diesem Szenaria sieht sich Taugenichts David, einst fleißiger Samenspender, im Film „Starbuck“ urplötzlich konfrontiert. Seit 15. Januar im Handel.

Kindersegen
Und plötzlich fragst du dich bei jedem: Meins? © Ascot Elite Home Entertainment

Er war jung und brauchte das Geld …

Ohne Antrieb und nennenswerte Talente kam David in früher Jugend auf den grandiosen Gedanken sein Sperma einer Samenbank gegen Bezahlung zu überlassen. Dabei war er – ganz ungewöhnlich für David – richtiggehend fleißig. Jetzt, 20 Jahre später, ist er immer noch ein Taugenichts und als seine Freundin schwanger wird scheut er die Verantwortung. Was er nicht annähernd ahnt: Er ist längst vielfacher Vater. Aus der jugendlichen Geldquelle wurden stolze 533 Kinder. Und 142 von ihnen wollen ausgerechnet jetzt in einer Sammelklage die Information erzwingen, wer ihr biologischer Vater ist, von dem sie ledlich das Pseudonym „Starbuck“ kennen.

Zunächst versucht er diese Tatsache zu verdrängen, kann aber schließlich doch nicht ganz wiederstehen nachzusehen, was denn nun der eigene Nachwuchs so treibt und wie es ihm geht. Ein ungewohntes Gefühl schleicht sich bald ein: Vaterstolz. Ohne sich zu offenbaren, will er seinen Kindern helfen … Dass das nicht gut gehen kann, dürfte klar sein. Ken Scott bietet in seinem Film leichte Wohlfühlunterhaltung. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Im wahrsten Sinne des Wortes eine Familienkomödie. Und was für eine.

Kindersegen

Gisela Stummer (academicworld.net)

Starbuck

Regie: Ken Scott
Darsteller: Patrick Huard, Julie Le Breton, Antoine Bertrand

Im Vertrieb von Ascot Elite Home Entertainment

Share.