Dave Zeltserman: 28 Minuten

Eine knappe halbe Stunde soll das Leben des Programmierers Dan und seiner Familie für immer verändern. Doch im Leben läuft eben nicht immer alles glatt.

In 28 Minuten zum großen Glück
28 Minuten bleiben den vier arbeitslosen Softwareentwicklern, eine Bank auszurauben. Ein perfekter Plan und die letzte Chance für den langsam erblindenden Programmierer Dan, für sich und seine Familie vorzusorgen. Doch auch ein perfekter Plan birgt Tücken und kann entsetzlich schief laufen.

Solide Spannung

Dave Zeltserman war selbst Softwareentwickler, und schon sind wir beim Manko dieses Krimis: 28 Minuten liest sich leicht und flüssig, wer aber Wert auf einen literarischen Schreibstil legt, wird enttäuscht. Manche Sätze sind schlicht aneinandergereiht, ohne jegliches Gefühl für eine gute Erzählung. “Er war bloß 28 Jahre alt”, angesichts dieser Wortwahl schmerzt das literarische Auge, zum Glück sind solche Ausrutscher jedoch selten, bleiben dennoch im Gedächtnis hängen.
Dabei erzählt Zeltserman einen soliden, spannenden Krimi, gute Hausmannskost möchte man sagen, die auch mit überraschenden Wendungen aufwarten kann.

Fazit:
Wer kurzweilig unterhalten werden will und auf einen gekonnten Schreibstil verzichten kann, dem sei 28 Minuten empfohlen.

 

322 Seiten
Suhrkamp Verlag; (20. Februar 2011)

9,95 Euro

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