Wege der Studienfinanzierung

Welche Mittel gibt es, sein Studium oder seine Aus- oder Weiterbildung zu finanzieren? Ein kurzer Überblick von academicworld.net

 

 

Geld: Nur wichtig, wenn man keins hat. Dann aber unso mehr. Bild: David Niblack/imagebase.com

Arbeiten 
Grundsätzlich gilt in Bezug auf Nebenjobs: Das Studium muss vorrangig bleiben! Und das ist gar nicht wertend gemeint, sondern eine rechtliche Grundvoraussetzung, um arbeitsrechtlich nicht als Arbeitnehmer sondern als Student zu gelten. Dies wird angenommen, wenn regelmäßig nicht mehr als 20 Stunden pro Woche gejobbt wird. Arbeitszeiten außerhalb der Vorlesungszeiten, also Wochend- oder Semesterjobs, werden hier nicht dazugezählt. 

BAföG 
Der Klassiker der Studienfinanzierung. Es empfiehlt sich in jedem Fall den Antrag zu machen (und beim Ausfüllen kein eventuell vorhandenes „Vermögen“ zu verschweigen …), egal ob dies nun vielversprechend aussieht oder nicht. Denn auch die Bewilligung einer geringen Förderung bringt einem viele weitere Vorteile. So kann man per BAföG-Bescheid in den günstigen Telekom-Sozialtarif wechseln. 

Darlehenskassen der Studentenwerke 
Wer erst am Ende des Studiums finanzielle Hilfestellung braucht, um die Examenszeit arbeits-und stresslos zu bewältigen, kann sich auch an die Darlehenskassen der Studentenwerke wenden. Die  Darlehen werden meist zinslos gewährt und sind von BAföG und Krediten unabhängig.

Suchbegriff: „Stipendien-Datenbank“

Stipendien 
Man muss kein Genie sein, um sich für ein Stipendium zu qualifizieren. Im Internet finden sich rund 700 Förderprogramme (Google Stichwort: Stipendien-Datenbank), mit etwas Glück auch die passenden Nischen. Auch die Unis selbst haben interessante Angebote versteckt, die man beim Durchforsten der Homepages entdecken kann. 


Studien- /Bildungskredit / Kredite

Seit etlichen Jahren bieten Banken und Kredithäuser günstige Kredite speziell für Studenten an, die zur Deckung des Lebensunterhaltes dienen und meist ohne Erbringung von Sicherheiten gewährt werden. Je nach Anbieter kommen bis zu 1.500 Euro monatlich zur Auszahlung und das bis zu sieben Jahre lang. Da kommt ein ziemliches Sümmchen zusammen, auch wenn man mit der Rückzahlung Zeit hat. Um die Verschuldung gering zu halten, den wirklichen Bedarf kalkulieren und erst die Alternativen prüfen. 
Natürlich besteht auch die Möglichkeit, einen nichtstudiengebundenen Kredit zu erhalten. Die Konditionen sind zuweilen sehr unterschiedlich und können bei guter Auswahl (Hilfe bietet hier beispielsweise vergleichkredit.com) sehr günstig sein. 

 

 

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