Umfragen – sinnvolle Basis für Entscheidungen

Gerade Akademiker werden im Rahmen ihrer Ausbildung und Karriereplanung oftmals auch darauf vorbereitet, im späteren Berufsleben als Entscheider zu agieren. Entscheidungen sollten jedoch immer auf belastbaren Informationen beruhen, die es sich erst einmal zu beschaffen gilt. Wer beispielsweise im Vertrieb tätig ist, sollte stets die Meinungen seiner Endkunden kennen und Verkaufsstrategien entsprechend anpassen.

Bildquelle: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Um genau diese herauszufinden, sind Kundenbefragungen sicherlich ein gut geeignetes Mittel zum Zweck. Regelmäßig durchgeführte Meinungsuntersuchungen bei den Kunden sowie ein entsprechendes Reagieren auf diese, können zu einer nachhaltigen Zufriedenheit der Endverbraucher führen und letzten Endes auch zu einer Umsatzsteigerung.

Die Basis für strategische Entscheidungen

Damit Umfragen sinnvoll für Entscheidungen herangezogen werden können, müssen diese natürlich auch entsprechend konzipiert sein. Wichtig ist nicht nur, dass durch eine Kundenumfrage die allgemeine Stimmungslage erfasst wird, sondern dass diese sich auch klar in zielführender Art und Weise zuordnen und verwerten lässt.

Wichtige Kriterien einer konstruktiven Kundenbefragung sind zum Beispiel die folgenden:

– dem Kunden vor Beginn der Befragung gewisse Infos mit auf den Weg geben (z.B. wie lange die Befragung dauert und warum diese durchgeführt wird)

– Erfassung wichtiger Stammdaten des Kunden (z.B. Altersgruppe, Einkommen, Familienstand, etc.)

– klare Kategorisierbarkeit von Aussagen, Lob oder Kritik

– leichte Erfassbarkeit, zwecks Weiterverarbeitung der Daten

Natürlich variiert der genaue Aufbau einer Kundenbefragung auch stark je nach Zielgruppe. Dies sind daher nur einige grundsätzliche Hinweise. Hier erhält man weitere Informationen in Sachen wirksame Kundenumfragen. Unter Anderem wird an dieser Stelle auch auf Tools verweisen, mit denen das Erstellen sowie Verwalten von Befragungen besonders einfach und effektiv gestaltet werden kann.

Der Kundenwunsch, sich zu äußern

Kundenbefragungen müssen nicht einzig und allein den Zweck haben, Verbrauchermeinungen zu ermitteln. Darüber hinaus stillt eine entsprechende Möglichkeit auch auf Seiten vieler Kunden das Bedürfnis sich äußern zu wollen / zu können. Hat ein Verbraucher beispielsweise etwas an einem Produkt zu bemängeln, so möchten er seinem Ärger in vielen Fällen in irgendeiner Art und Weise Luft machen. Der clevere Unternehmer / Marketing-Experte nutzt diese „Energie“ einfach für einen konstruktiven Prozess, über den den Kunde dazu beitragen kann, das Produkt oder die Dienstleistung in Zukunft weiter zu optimieren. Natürlich ist es ebenso das Bedürfnis vieler Kunden, bei besonderer Zufriedenheit ein Lob aussprechen zu können und vielleicht auch genau zu spezifizieren, was ihm an einem Produkt oder einer Dienstleistung besonders gut gefallen hat. Auch das kann natürlich konstruktiv genutzt werden.

Anreize schaffen

Nicht immer ist es für den Endkunden eine Selbstverständlichkeit an einer Befragung teilzunehmen. Schließlich kostet Dies Zeit und Aufwand. Gerade im B2C-Bereich greifen viele Unternehmen die an Umfrageergebnissen sehr interessiert sind, gerne zu Mitteln die den Teilnehmer zusätzlich motivieren sollen. Wird etwa eine Umfrage durch einen Webshop durchgeführt, so kann dieser Einkaufsgutscheine oder eine Rabattgutschrift auf die nächste Bestellung vergeben. Auch Verlosungen von Preisen unter allen Umfrageteilnehmern sind in gängiges Mittel. So erhält der Verbraucher eine echte Motivation seine Zeit zu investieren und gibt sich beim Eintragen der Daten eventuell sogar mehr Mühe.

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