Start-up-Finanzierung für Studenten und Studentinnen: Was ist möglich?

Start-up-Finanzierungen sind eine der großen Herausforderungen, wenn es darum geht, die eigene Idee auf den Markt zu bringen. An guten Ideen für ein neues Unternehmen mangelt es in Deutschland vor allem Studenten und Studentinnen sowie hochqualifizierten Uni-Absolventen nicht. Besonders in praxisnahen Studiengängen werden die Studenten zunehmend zu mehr Experimentierfreudigkeit, auch in puncto Unternehmensgründung, ermutigt.

Neben dem Mut, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen, benötigen Studenten nicht nur eine große Portion Enthusiasmus, sondern auch die nötigen finanziellen Mittel, um den Stein ins Rollen zu bringen. Woran es oft fehlt, ist eine Start-up-Finanzierung oder das Wissen darum, woher man diese am besten erhält. Ausreichendes Startkapital aus eigener Tasche ist bei Studienabsolventen in der Regel eher selten anzutreffen. Es gilt also, sich dem Thema „Investoren finden“ zu widmen. Egal welche Finanzierungsform sich als die richtige herausstellt, wichtig sind eine realistische und akkurate Finanzplanung sowie ein professioneller Businessplan, um das Start-up auf den richtigen Weg zu bringen.

Start-up-Unternehmen finanzieren: Investoren finden

Im privaten Umfeld von jungen Unternehmern schlummert oft erhebliches Potenzial an Investoren, das bei der Finanzierung von Start-up-Unternehmen sehr wertvoll sein kann. Sowohl das finanzielle als auch das immaterielle Potenzial aus dem Freundeskreis oder der Familie wird leider dennoch viel zu selten für eine Firmengründung genutzt. Dabei lassen sich gerade hier oder auf entsprechenden Plattformen wie beispielsweise kredit-markt.eu am einfachsten Investoren finden. Denn auch wenn die nötigen Geldmittel in privaten Kreisen nicht vorhanden sind, gibt es zahlreiche Möglichkeit sich von „fremden“ Privat-Investoren finanzieren zu lassen. Über freie Portale finden junge Unternehmer private Investoren, die auch schon mit vergleichsweise geringen Summen unter 100.000 Euro in Start-ups investieren.

Ein eigenes Start-up-Unternehmen zu gründen ist für viele ambitionierte Studenten und Studentinnen ein Traum. Doch gerade während oder direkt nach dem Studium sind die finanziellen Mittel oft sehr begrenzt und stehen einer direkten Umsetzung des eigenen Start-up-Unternehmens im Weg. Mit einer eigenen Idee erfolgreich werden, ohne ständig einen Vorgesetzten im Nacken sitzen zu haben, das bedeutet für viele Freiheit und Unabhängigkeit. Aber eben auch ein gewisses finanzielles Risiko.

So finanzieren junge Unternehmer und Absolventen ihre Start-up-Ideen

Häufig verstauben Erfolg versprechende Ideen in der Schublade, anstatt in ein florierendes Start-up umgewandelt zu werden. Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, auch ohne schon vorhandenes Eigenkapital eine passende Finanzierung für das geplante Start-up-Unternehmen auf die Beine zu stellen und Investoren zu finden. Oft ist den Absolventen allerdings gar nicht bewusst, welche Optionen ihnen zur Verfügung stehen, um ihr Start-up-Unternehmen zu finanzieren. Neben staatlicher Förderung, Stipendien, die auf Studenten oder Absolventen zugeschnitten sind, ist die Palette mit Business Angels bis hin zu Venture Capital und privaten Investoren relativ breit gefächert.

Wer bei seiner Firmengründung nicht ohne Fremdkapital an den Start gehen kann oder will, kann auch im Rahmen von Venture Capital eine „Finanzspritze“ erhalten oder sich einen „Business Angel“ ins Boot holen. Solche „Entwicklungshelfer“ bringen nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch Erfahrungswerte, Netzwerke und wichtige Kontakte mit in ein Start-up, bedeuten aber einen weiteren Partner im Unternehmen. Im Gegensatz dazu fungieren private Investoren meist ausschließlich als Geldgeber und bieten die Chance, individuelle Zins- und Rahmenvereinbarungen zu treffen und über seriöse Plattformen genau den richtigen Investor zu finden.

Firmengründung: Wie private Investoren Start-ups unterstützen

Die grundsätzliche Frage, wie junge Unternehmer ihre Start-up-Ideen am besten finanzieren, hängt stark von der persönlichen Einstellung sowie der geplanten Umsetzung des eigenen Vorhabens ab. Das Prinzip Bootstrapping eignet sich beispielsweise nicht für jedes Projekt, kann aber vor allem in der frühen Anfangsphase deutliche Vorteile mit sich bringen, nach er ersten Phase weitere Investoren ins Boot zu holen. Dabei wird in einem engen Zeitrahmen und mit einem kleinen Budget, das in Form von Eigenkapital aus eigenen Ersparnissen der Gründer und ähnlichem besteht. Mit dem Ziel, die Kosten möglichst gering zu halten und kosteneffizient zu „wirtschaften“, behalten sich Jungunternehmer damit gerade in der Anfangsphase ihre Unabhängigkeit bei. Nach der ersten Gründungsphase investieren potenzielle Investoren bevorzugt in diese Start-Ups, die sich bereits durch Sparsamkeit, Geschick und gute Organisation bewiesen haben.

Ähnlich unabhängig von externen Partnern ist das Crowdfunding, bei dem durch ausgeprägtes Netzwerken und Online-Kampagnen viele verschiedene Investoren, auch aus dem Bereich der Kleinanleger, gewonnen werden. Vor allem originelle Marktnischen oder Start-ups aus dem künstlerischen Bereich nutzen diese Variante, die gleichzeitig durch Soziale Medien und Networking schon in der frühen Phase von einer verstärkten Wahrnehmung und Aufmerksamkeit profitiert. Eine alternative Variante ist das Crowdinvesting, das nach demselben Prinzip funktioniert, aber als Gegenwert für die Investition entsprechende Anteile an vielversprechenden Start-ups für Kleininvestoren bietet.
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