Sicher ist sicher

An der Skyline der Finanzmetropole London wird eifrig gebaut. Damit da auch in Zukunft die Sicherheit der IT mithalten kann, fördert man bei Kaspersky Lab gezielt den Nachwuchs. So waren Ende Juni 14 Studenten aus aller Welt zur internationalen Studentenkonferenz „CyberSecurity for the Next Generation“ nach England eingeladen. Academicworld war mit dabei.

Sicher ist sicher

Etikette, IT und England – Studentenkonferenz mit Kaspersky Labs

Um für den Aufenthalt im vereinten Königreich auch gewappnet zu sein gab es für alle Teilnehmer der Studentenkonferenz „CyberSecurity for the Next Generation“ zum Einstieg gleich ein angemessenes Etikette-Training – damit auch jeder weiß, was zu tun ist, wenn er zwischendurch mal der Queen begegnet. Und angesichts der Tatsache, dass man beim Verlassen des Hotels quasi schon mit einem Fuß in Windsor Castle stand, war sicher nötig. Und spaßig außerdem.

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Etikettetraining in Windsor mit einem ehemaligen Butler aus dem Buckingham Palace (oben links).

Die Schulung im ordentlichen Knicksen, Verbeugen und Tischdecken gab es in der Guildhall von Windsor. Wie uns die kompetente Etikette-Trainerin gleich mitteilte der Ort, an dem Charles und Camilla den Bund der Ehe schlossen – und Elton John. Unterstützt wurde die Dame dabei von einem ehemaligen Butler aus dem Buckingham Palace – very royal. Nach einem kleinen Wettkampf der studentischen Teams ging man zum Willkommensteil des Abends über. Bei Häppchen und Champagner war die Stimmung schnell gut.  

Erst der nächste Tag stand dann wirklich im Zeichen der IT-Sicherheit. Dazu ging es für alle Teilnehmer nach Egham zum Royal Holloway – einem Teil der University of London in ländlicher Umgebung, etwa 30 Kilometer vor den Toren der Hauptstadt gelegen. Dort begann der Tag mit einem hochinteressanten Vortrag von Dr. Joel Greenberg zur Entstehung der maschinellen Kryptoanalyse in Bletchley Park, als dort während des Zweiten Weltkrieges an der Entschlüsselung der deutschen Enigma gearbeitet wurde. Weiter ging es dann mit dem Kern der ganzen Veranstaltung: David Emm, englischer Malware Experte von Kaspersky, zeigte die aktuelle Bedrohungslandschaft auf und vermittelte allen Beteiligten einen guten Überblick über gegenwärtige Gefahren und Entwicklungen.  

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In Royal Holloway ging es für die studentischen Teilnehmer ans Eingemachte.

Gefordert und gefördert

Danach ging es für die 14 teilnehmenden Studenten aus aller Welt ans Eingemachte. In genau 2 Minuten mussten sie die Ergebnisse ihre Forschungsarbeiten präsentieren und „verkaufen“. Sie sollten also in der knapp bemessenen Zeit die Menschen überzeugen, warum sich eine Investition in genau ihr Projekt lohnen würde. Natürlich scheinen 2 Minuten dafür sehr kurz, aber, wie Sergey Novikov, Deputy Director des Global Research & Analysis Teams und Leiter der Challenge, es ausdrückt: „Wenn deine Idee wirklich brillant ist, kannst du sie auch in einer Minute verkaufen. Wenn nicht, dann helfen dir auch 10 oder 20 Minuten Zeit nur wenig weiter.“ Und obwohl man den Teilnehmern die Nervosität deutlich anmerkte, machten sie ihre Sache gut – auch wenn dem ein oder anderen noch eine knifflige Frage aus dem Plenum das Leben schwer machte.  

Nach dem Mittagessen im idyllischen Innenhof des Collegs – die gegrillten Leckereien wurden direkt in der wärmenden Mittagssonne genossen – ging es für die 14 direkt weiter. Und gleich wieder mit knappem Zeitbudget. In der „Video News Challenge“ wurden die im Vorfeld erstellten Videos der Wettbewerber gezeigt. Das Szenario: Wir haben das Jahr 2020. Du bist ein Reporter mit dem Schwerpunkt CyberSecurity bei World News Today. Finde heraus, was die dringendsten und drängendsten Themen aus dem Bereich Sicherheit sind und informiere die Welt in 3 Minuten darüber. Das Ergebnis waren durchaus sehr unterschiedliche Beiträge. Die Studenten befassten sich mit dem Smart Home, Head-up Displays, einem möglichen Identitätsdiebstahl, genetischer Sicherheit (hier ging es um die Option mittels 3D-Druckern synthetische Kreaturen zu schaffen), mobile Zahlungsmöglichkeiten und vieles mehr. Am Ende des offiziellen Tagesprogramms wurden dann alle „Konferenzteilnehmer eingeschifft. Auf der „The New Queen of the Thames ging es bei Champagner und Häppchen zurück nach Windsor. Unterwegs hieß es allerdings noch zweimal Kopf-einziehen, weil bei niedrigen Brücken kurzerhand das Dach des Oberdecks abgesenkt wurde. Bei gutem Essen und Musik (wer lange genug blieb, konnte noch Professor Robert Kooij von der Technischen Universität in Delft zur Gitarre greifen hören) fand der Abend im gemütlichen Pub „Bel and Dragon““seinen Ausklang. 

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