Ich bin angekommen

Dennis Traxels Karriere begann quasi auf dem Flohmarkt – da war er gerade einmal acht Jahre alt. Schon damals gehörte das Verkaufen zu seinen Stärken. Das hat das Unternehmen HARIBO später auch erkannt und ihm eine Stelle als Trainee im Vertrieb angeboten.

Wie bist du zu HARIBO gekommen?
Ich bin über ein viermonatiges Praktikum im Vertrieb Außendienst eingestiegen. Für HARIBO habe ich mich entschieden, weil das Unternehmen ein sehr gutes Image hat. Allein den Slogan „HARIBO macht Kinder froh, und Erwachsene ebenso“ kennt wirklich Jeder. Es ist ein Familienunternehmen, das sowohl an Werten und Tradition festhält, aber auch gleichermaßen Innovation schätzt. Deshalb war ich sofort begeistert, als ich die Zusage für das Praktikum erhielt.

Und wie war dann der erste Eindruck vom Unternehmen? 
Vor meinem Vorstellungsgespräch saß ich kurz im Foyer der Hauptzentrale. Was ich da hörte und sah, konnte ich kaum glauben. Die Atmosphäre unter allen Mitarbeitern war sehr familiär. Man hat seine Kollegen gefragt, wie es den Kindern geht und gemeinsam gelacht – es ging nicht nur ums Arbeiten. Das war für mich der Moment, in dem ich wusste: Hier kannst du dich wohlfühlen. Und das ist für mich das Wichtigste.

Anschließend hast du im Praktikum so viel Gas gegeben, dass man dir einen Traineeplatz angeboten hat? 
Ja, nach zwei Monaten kam der Verkaufsdirektor auf mich zu und fragte, ob ich Interesse daran habe, auch in Zukunft mit HARIBO meinen Weg weiterzugehen. Das hat mich positiv überrascht und ich war begeistert.

Wird man als Verkäufer geboren oder kann man es erlernen? 
Ich denke, man wird dazu geboren. Man kann die Fähigkeit aber durch Schulungen oder Literatur ausbauen. Auf jeden Fall ist es nicht erzwingbar. Ich hatte von Klein auf Spaß daran auf dem Flohmarkt zu verkaufen und in meinem sozialen Umfeld war ich immer derjenige, der für das Verhandeln von Konditionen zuständig war. Dies fühlt sich für mich natürlich an.

Was ist für ein gutes Kundengespräch wichtig? 
In einer Millisekunde musst du wissen,  wer vor dir steht und wie man mit der Person redet. Ist der Kunde gut gelaunt oder nicht? Steht er unter Stress oder hat Zeit? Darauf muss man schnell reagieren, denn er be­kommt täglich zig Besuche von Vertretern. Zeit ist kostbar. Außerdem muss man rhetorisch gut sein und – ganz wichtig­ – mit Begeis­terung die Produkte vorstellen. Und das ge­lingt mir gut, weil ich die Produkte von HARIBO selbst sehr gern mag.

Wie sieht dein Alltag aus? 
Den gibt es nicht. Es stehen immer an­dere Aufgaben an. Aktuell befinde ich mich in einer Außendienstphase und arbeite quasi als Bezirksleiter. Mir wurde damit Umsatz- und Kundenverantwortung übertragen. Ich fahre zu den Kunden, spreche Aktionen ab, sorge dafür, dass die Ware bestmöglich präsentiert wird oder betreue meine Geschäftspartner in Fragen der Regaloptimierung. Parallel dazu bearbeite ich unterschiedliche Projekte.

Kannst du den Erfolg deiner Arbeit eigentlich messen? 
Natürlich hat man im Außendienst die Umsatzzahlen, an denen man gemessen wird. Aber das ist nicht das Ausschlaggebende: Ich erhalte ständig direktes Feedback meiner Kollegen und Vorgesetzten. Sie fahren gelegentlich mit mir zum Kunden und wir analysieren gemeinsam, wie ich mich noch weiter verbessern kann.

Macht dich deine Arbeit glücklich?   
Ja, auf jeden Fall! Das Schönste ist, wenn man eine Partnerschaft mit seinem Kunden entwickelt – auf Vertrauensbasis spricht und sich auf Augenhöhe begegnet. In meinem Job geht es nicht nur um Zahlen und Umsätze, sondern intuitiv und versiert zu schauen: Welches Produkt macht für den Kunden auch Sinn und welches passt gar nicht? 

Welche Karrieremöglichkeiten eröffnen sich für dich bei HARIBO?
Im Trainee-Programm werden zukünftige Fach- und Führungskräfte ausgebildet und mir wird auch signalisiert, dass die Türen für mich bei HARIBO offen stehen. Nur die Richtung entscheide ich. Man kann zum Beispiel in den Bereich Key Account oder Category Management. Bei HARIBO wird darauf geachtet, welche in­dividuellen Wünsche ein Mitarbeiter hat und wie er sich persönlich entwickelt. Da­nach werden Schulungen und Weiterbildungen ausgerichtet. Seit dem ersten Tag höre ich immer wieder Fragen, wie: Was interessiert dich und bringt dich per­sönlich weiter? Mach dir einmal Ge­danken. Ich persönlich möchte im An­schluss gern in den Bereich Key Account, weil ich unbedingt den direkten Kontakt mit den Kunden beibehalten möchte.

Dennis Traxel, 27, absolvierte sein Bachelorstudium „Business Administration“ an der Hochschule Bonn Rhein Sieg. Über ein Praktikum im Vertrieb Außendienst kam er zu HARIBO und durchläuft heute das Trainee-Programm Sales.

Academicworld bedankt sich bei HARIBO und Dennis Traxl für das Interview.

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