Fit für den Job: Thesis abgegeben und dann?

Etwa 200.000 junge Menschen beenden jedes Jahr in Deutschland ihre Ausbildung mit einem universitären Abschluss. Doch was kommt danach? Den wenigsten gelingt ein direkter Übergang ins Berufsleben und für die meisten beginnt zunächst eine Zeit der Suche. Etwa jeder Zehnte Absolvent findet unmittelbar im Anschluss an das Studium einen Job und immerhin fast die Hälfte ist länger als drei Monate auf der Suche. Eine spannende Zeit, in der die Weichen für die berufliche Zukunft gestellt werden, ist das aber für jeden jungen Menschen. Für manchen ist es aber auch der berühmte Sprung ins kalte Wasser.

Welche Weichen gilt es nach den letzten Prüfungen zu stellen? Foto: Studium ©flickr.com/tacker

Sich Ziele setzen

Sicherlich ist das Finden eines Jobs das übergeordnete Ziel, aber auch andere Ziele sind nicht unwichtig. Partnerschaften und Beziehungen werden von jungen Absolventen als fast ebenso wichtig bewertet. Und damit kann sich sehr schnell ein klassischer Zielkonflikt ergeben. Gerade von Hochschulabsolventen wird eine hohe berufliche Flexibilität erwartet, was häufig den Umzug in eine andere Stadt oder gar ein anderes Land bedeutet. Was ist dann mit einer bestehenden Partnerschaft? Zusätzlich zu diesem Zielkonflikt kommt der steigende finanzielle Druck. Weder die Eltern noch die Bundesagentur für Arbeit sind langfristig bereit, einen jungen Absolventen finanziell zu unterstützen. Schnell kommt ein junger Mensch deshalb in den Zwang, zunächst egal welchen Job und egal wo anzunehmen. Gerade am Beginn der beruflichen Karriere ist es aber gefährlich, sich zu schnell von den selbst gesteckten beruflichen Zielen zu lösen. Besser ist es, trotz aller Enttäuschungen und Kompromisse seine Ziele im Auge zu behalten, auch wenn sie zunächst unrealistisch erscheinen.

Und wenn es nicht sofort mit dem Job klappt?

Auch wenn es nicht sofort mit dem Einstieg ins Berufsleben klappt, gibt es keinen Grund in Resignation und Untätigkeit zu versinken. Eine längere Reise oder ein Praktikum im In- oder Ausland bieten sich als Überbrückungsmöglichkeit an. Und für manchen ist die Zeit unmittelbar nach dem Abschluss ohnehin eine der letzten Gelegenheiten längere Reisen zu machen und unkompliziert vielfältige Erfahrungen zu sammeln. Mit einem festen Job und Familie ist das dann nicht mehr möglich. Auch ein Volontariat kann der Türöffner ins Berufsleben sein. Sollte es dann immer noch nicht mit dem Einstieg in den Job klappen, kann es helfen, sich Beratung von Außen zu suchen. An vielen Universitäten gibt es Beratungsstellen für den Jobstart. Neben Trainings, Hilfe beim Finden von Praktika und vielen nützlichen Kontakten, finden junge Absolventen dort auch immer ein offenes Ohr für ihre individuellen Sorgen und Probleme. 

Was ist noch zu beachten?

Irgendwann haben es die meisten Absolventen geschafft und einen Job gefunden. Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um auch noch an ein paar andere Dinge zu denken. Versicherungen sind eines dieser Dinge. Auch wenn die meisten jungen Berufseinsteiger daran zuallerletzt denken, kann eine gewisse Absicherung für das weitere Berufsleben sehr wichtig sein. Günstige Berufsunfähigkeitsversicherungen für Studenten und junge Leute werden von fast allen Versicherungsgesellschaften angeboten. Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt immer dann eine Rente, wenn der Versicherte nicht mehr in der Lage ist, arbeiten zu gehen und bietet damit eine wichtige finanzielle Absicherung. Je jünger der Berufsanfänger beim Abschluss der Versicherung ist, desto günstiger sind außerdem die Tarife. Ein Vergleich der Konditionen der verschiedenen Anbieter ist aber immer sinnvoll.

Quellen:

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