Der Krise zum Trotz

Das Image der Banken hat in der Finanzkrise extrem gelitten. Gerade in diesen Zeiten ist gute Marketingarbeit sehr wichtig. Sabine Ratschiller, Leiterin des Bereichs Marketing und Interne Kommunikation bei der BayernLB, berichtet, wie sie diese Herausforderung gemeistert hat.

Bild: David Niblack, www.imagebase.net

Als Leiterin des Bereichs Marketing und Interne Kommunikation bei der BayernLB habe ich ein sehr abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld. Meine Aufgabe besteht unter anderem darin, für einen umfassenden, einheitlichen und zeitgemäßen Auftritt der BayernLB nach innen und außen zu sorgen. Dabei werden mein Team und ich im Wesentlichen auf sechs Feldern aktiv:

Wir koordinieren Prozesse und Redak-tion bei allen internen und externen Publikationen, betreuen die protokollarischen An- gelegenheiten für den Vorstand der Bank, steuern die gesamte Markenführung, leisten die Konzeption, Durchführung und Nachbereitung aller Veranstaltungen und Messen und betreuen die Online-Aktivitäten im Inter- und Intranet. Dazu übernehmen wir die Konzeption und Kommunika-tion für beide German Centres in China und Indien. Eine ganze Menge Holz also.

Meine größte berufliche Herausforderung in meiner Zeit bei der BayernLB war mit Sicherheit der Umgang mit der Finanzkrise. Die Intensität, mit der nicht nur Banken als solche, sondern auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Kreuzfeuer der Kritik gerieten, war enorm. Bei einer Bank zu arbeiten wurde plötzlich zum Stigma. Das reichte – und reicht – bis ins Private hinein. Das doch ziemlich angekratzte Image der Bankenbranche schwebt immer über dem Arbeitsalltag. Diese Situation erfordert eine ganze besondere Sensibilität für das, was wir sagen, was wir schreiben, wie wir wo auftreten. Ich nehme das als gegeben hin. Was mich dabei antreibt, ist die Aussicht, durch meine überzeugende Arbeit das eine oder andere Klischee zu widerlegen und Vorurteile zu entkräften. Die neue Situation hat aber auf jeden Fall krasse Einschnitte für jeden Einzelnen mit sich gebracht. Diesen Prozess begleiten wir kommunikativ. Das ist eine echte Herausforderung. Marketing ist nämlich nicht gleich Marketing. Aber natürlich gelten auch bei der Marketingarbeit für eine Bank die Kommunikationsgrundsätze.

Sabine Ratschiller, 49, ist seit 1995 in unterschiedlichen Funktionen für die BayernLB tätig. Seit 2008 leitet sie den Bereich Marketing und Interne Kommunikation.

Wie anderswo zählen auch bei uns Werte wie Klarheit, Kompetenz oder Offenheit. Um die bankinterne sowie die öffentliche Wahrnehmung zu steuern – und darum geht es bei Interner Kommunikation und Marketing – müssen wir unser Unternehmen aus dem Effeff kennen, vertrauensvoll mit dem Vorstand kommunizieren, Szenarien vorausahnen und Strömungen einschätzen. Dabei arbeiten meine Kollegen und ich im Grunde mit allen Bereichen der Bank eng zusammen.

Kein Tag ist wie der andere. Dafür sorgt nicht nur der große und äußerst dynamische Aufgabenbereich. Nein, es ist auch die unglaubliche Vielfalt an Personen und Persönlichkeiten, mit denen ich tagtäglich zu tun habe: Kollegen, Kunden, Gremienvertreter, Wissenschaftler, Referenten, Künstler, Agenturleute, Vertreter der von der BayernLB gesponserten Initiativen und Organisationen, und, und, und. Das empfinde ich als inspirierend und motivierend. Das bei der Arbeit auch der Faktor Familie nicht zu kurz kommt, dafür sorgt das Angebot der BayernLB. Als modernes Unternehmen bieten wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Arbeitszeitmodelle, die große Flexibilität einräumen. Das kommt natürlich auch den Familien zugute.  

Für mich persönlich war zu jeder Zeit und ist nach wie vor von wesentlicher Bedeutung, dass mir meine Arbeit unglaublich viel Spaß macht. Diese „positive Energie“ nehme ich mit nach Hause. Dahinter steckt für mich die Erkenntnis, dass Berufliches und Familiäres per se unter einem Hut stecken: Ist im Job alles im Lot, profitiert auch die Familie. Und im Privaten ist es nicht anders als im Berufsleben:  Auch hier ist Teamgeist gefragt – für ein partnerschaftliches Miteinander auf Augenhöhe.


Infos über die Unternehmenskultur und Einstiegsmöglichkeiten gibt es unter  BayernLB.100toparbeitgeber.de

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