Camelot: Die Consultants der Tafelrunde

Spezialisierte Beratung und gleichzeitig ein breites Leistungsspektrum – Camelot Management Consultants ist der internationale Experte auf dem Gebiet Supply Chain- und Value Chain Management für die Industrie und bietet seinen Kunden die optimale Kombination aus strategischer Konzept- und Managementberatung, betriebswirtschaftlicher Prozess- und Organisationsberatung bis hin zu applikationstechnischer Implementierung von Standardsoftware. Dr. Josef Packowski berichtet darüber, was Berufseinsteiger bei Camelot erwartet.

Seit ihrer Gründung vor 15 Jahren hat sich die Camelot-Gruppe rasant entwickelt: von einem losen Netzwerk von Spezialberatungen zu einer schlagkräftigen internationalen Beratungsgruppe mit mehr als 1.300 Mitarbeitern weltweit. Möglich wurde das durch ein scharfes Profil, die Ausgründung spezialisierter Tochterfirmen und die Fokussierung auf wenige Kernbranchen. In den Industrien Chemie, Pharma und Konsumgüter gehört Camelot heute zu den weltweit führenden Managementberatungen und bietet Kunden das gesamte Beratungsspektrum aus einer Hand: von der Strategiefindung über die Umsetzung in Organisationen und Prozesse bis zur technischen Implementierung auf IT-Ebene.      

Zu den ersten Fragen, die im Zusammenhang mit der Camelot-Gruppe gestellt werden, gehört meist die nach dem Ursprung des Namens: „Warum eigentlich Camelot? Waren das nicht die Ritter der Tafelrunde?“ Die Auflösung ist relativ unspektakulär: Gegründet wurde die Gruppe 1996 von ehemaligen Mitarbeitern von McKinsey, SAP und IDS Scheer im Hotel Ritter in Heidelberg. Also zwar nicht auf einer Burg, aber dafür doch zumindest am runden Tisch, also einer Art Tafelrunde. Die Gründungsidee war, Kunden ganzheitliche Projekte aus einer Hand anzubieten, also Management, Prozess- und IT-Beratung von einem Anbieter. Aus dieser Idee heraus entstand zunächst die Camelot IDPro in Deutschland und den USA. Deren Anspruch war, es besser zu machen als die etablierten Beratungshäuser. Das ist bis heute das Leistungsversprechen der gesamten Camelot-Gruppe geblieben.

Anfang der 90er Jahre waren Business Reengineering Projekte meist noch immer zweigeteilt. Zuerst entwickelten klassische Strategieberater neue Konzepte und Organisationsstrukturen in Form von Charts oder „Brownpapers“. Die daran anschließenden Transformations- und Implementierungsprojekte mussten dann häufig in innovative, aber noch nicht ausgereifte Informationssysteme übersetzt werden. So kamen exzellente Strategien und Konzepte oft nicht auf der Ebene der IT-Systeme an, weil die Möglichkeiten der damaligen Software in vielen Bereichen noch zu begrenzt waren, um die nötigen Unternehmensprozesse vollständig abbilden zu können.

Kompromissfindungs-Projekte

Das Ergebnis waren oft sogenannte „Kompromissfindungs-Projekte“ nach der Strategiefindung und vor der technischen Umsetzung, um die visionären Strategiekonzepte mit den begrenzten Softwaremöglichkeiten in Einklang zu bringen und pragmatisch umsetzbare Prozesslösungen zu finden. Die Gründungsidee von Camelot war es, alle unterschiedlichen Projektphasen aus einer Hand anzubieten: Strategieberatung, Organisations- und Prozessberatung sowie IT-Beratung. Der Vorteil dieses Konzeptes überzeugte schnell immer mehr Kunden, weil diese nur noch einen kompetenten Ansprechpartner hatten, der gemeinsam mit ihnen nicht nur innovative Strategien entwickelte, sondern auch willens und in der Lage war, diese solange zu betreuen, bis sich die gewünschten Resultate einstellten. Damit hebt sich Camelot sowohl von den großen, reinen Strategieberatungen ab, als auch von kleinen, umsetzungsschwachen Spezialberatungen.

Unter der Flagge Camelot IDPro bündelt die Gruppe heute das Leistungsportfolio und die Beratungskompetenz rund um den Bereich Supply Chain Management (SCM). Die Strategie- und Managementexpertise in Produktion und SCM baute Camelot im weiteren Verlauf durch Einkaufs-, Logistik- und Vertriebskompetenz stark aus. Die integrierte Strategie-, Prozess- und IT-Kompetenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette (Value Chain) für die internationalen Kunden aus den Fokusindustrien Chemie, Pharma und Konsumgüter repräsentiert heute Camelot Management Consultants, die Strategie- und Organisationsberatung innerhalb der Camelot-Gruppe. Camelot ITLab vereint die IT-Kompetenz in sich.

Durch diese Differenzierung erweiterte die Camelot-Gruppe ihr Leistungsangebot, das sich deutlich in Richtung Strategie- und Managementberatung entwickelt hat. Dabei war es extrem wichtig, nie die Wurzeln und den Gründungsgedanken aus Heidelberger Zeiten aus den Augen zu verlieren: den ganzheitlichen Ansatz, der alle Projektphasen der Beratung abdeckt. Durch die Gründung der verschiedenen Firmen bleibt das klare Profil der einzelnen Spezialberatungen erhalten. Der Erfolg und das Renommee von Camelot basieren ja gerade auf der extremen Spezialisierung und der außergewöhnlichen Fach- und Industrieexpertise.

Um trotzdem das Leistungsspektrum auch in der Breite weiter ausbauen zu können, war es nötig, immer weitere, hoch spezialisierte Einheiten auszugliedern. So entwickelte sich die Beratung nach und nach zu einem Netzwerk hoch spezialisierter Einheiten, die sich je nach Projektauftrag zu maßgeschneiderten Teams zusammenfinden und ihre Einzelqualifikationen ideal kombinieren. Die Teams bestehen nicht nur aus Experten für Strategie, Organisation sowie Prozesse und IT, sondern sie ergänzen sich auch in ihrem Know-how und ihren Fähigkeiten. Für Camelot arbeiten sowohl Branchenexperten mit langjähriger Industrieerfahrung als auch erfahrene Berater mit speziellen Managementkenntnissen sowie junge Consultants, die frisch von der Universität kommen und aktuelles akademisches Wissen mitbringen.

Der große Vorteil bei spezialisierten Beratungsgesellschaften: Statt jahrelangem „Number-Crunching“ schneller in der Projektverantwortung

Diese Bandbreite an unterschiedlichen Beratungsfähigkeiten und Branchen-Know-how macht es möglich, Kunden sowohl bei Ihren kurzfristigen, operativen Herausforderungen zu unterstützen, als auch beim Entwickeln und Umsetzen Ihrer langfristigen strategischen Ziele. Für Berufsanfänger, die ihre Karriere bei Camelot beginnen, liegt hier eine Riesenchance: Im Gegensatz zu den großen „industrialisierten“ Beratungskonzernen können Spezialberatungen Einsteigern viel mehr Verantwortung und tiefer gehende Einblicke in komplette Projekte bieten – bei Camelot sorgt hierfür alleine schon der ganzheitliche Ansatz. Anstatt erst einmal Jahre mit stupidem „number crunching“ zu verbringen, übernehmen Einsteiger bei einem kleineren Spezialisten größere Projektteile und lernen so schneller und mehr.

Ein weiterer Vorteil: Die Projektarbeit ist in der Regel auch sehr viel internationaler, wenn eine Beratung zwar globale Projekte umsetzt, aber nicht in allen betroffenen Ländern mit eigenen Büros vertreten ist. Berufseinsteiger sehen so auch mehr von der Welt.    

Das zweite große Differenzierungsmerkmal von Camelot ist die klare Fokussierung auf wenige Kernbranchen und Kernkompetenzen. Eine spezialisierte Beratung kann und muss, um auf sich aufmerksam zu machen, von ihren Kernkompetenzen und -industrien mindestens genau so viel verstehen wie die großen Generalisten der Branche. Und die Spielregeln sind völlig unterschiedlich. Welchen Herausforderungen müssen sich etwa Pharmaunternehmen in naher Zukunft stellen? Wie sollten Konsumgüterunternehmen der Konkurrenz durch Handelsmarken begegnen? Was können Strategie- und Organisationsberatung ihren Kunden an Branchen-Know-how und Dienstleistungen bieten, was diese nicht sowieso schon längst wissen oder selbst leisten können? Der Schlüssel sind detaillierte Branchenkenntnisse und hoch innovative Dienstleistungen.

Camelot verfolgt aktuelle Trends, analysiert Marktentwicklungen und kennt die entscheidenden Erfolgsfaktoren in den Kernbranchen Chemie, Pharmaindustrie und Konsumgüter. Daher ist es auch wichtig, Wachstum und Qualität immer in einer sinnvollen Balance zu halten. Eine Beratung, die zu schnell wächst, läuft Gefahr, ihre Branchenkompetenz zu verwässern und ihre über Jahre erworbene Reputation zu beschädigen.    

Seit den Gründungstagen am runden Tisch in Heidelberg ist viel passiert. In einer zunehmend globalen Weltwirtschaft werden auch die Beratungsprojekte immer internationaler. Und so gewinnt die länderübergreifende Zusammenarbeit innerhalb der Camelot-Gruppe ständig an Bedeutung: einerseits, um sowohl die örtliche Präsenz und Nähe zum Kunden sicherzustell
en, andererseits aber auch, um den jeweiligen kulturellen Anforderungen Rechnung zu tragen. Geblieben sind die Camelot-Philosophie und der Qualitätsanspruch.

Auf internationaler Ebene ist die Camelot-Gruppe heute eine Partnerorganisation von lokal eigenständigen Beratungsunternehmen in Europa, dem Nahen Osten, den USA und Südost-Asien und beschäftigt  weltweit insgesamt mehr als 1.300 Berater, darunter mehr als 150 in Deutschland und der Schweiz. Die Gruppe ist aber nicht nur in der Vergangenheit schnell gewachsen, sondern auch gut aufgestellt für die Zukunft. Das Leistungsangebot und das Leistungsversprechen tragen bis heute: Value Chain Excellence. Strategy to Results.

Dr. Josef Packowski, Camelot Management Consultants AG

Dr. Josef Packowski ist Mitbegründer und Managing Partner von Camelot Management Consultants (zum Unternehmensprofil). Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim promovierte er an der Universität Saarbrücken über das Thema Supply Chain Management und Supply Chain Planning  in der chemischen und pharmazeutischen Industrie – das heutige Kerngeschäft von Camelot Management Consultants.

Dieser Artikel ist zuerst erschienen in junior//consultant, Ausgabe 2/2011.

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